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Glaube

„Hier nie fremd gefühlt“

William Akkala feierte am Wochenende in seiner Diakonatspfarrei Furth im Wald mit den Pfarrangehörigen seine Nachprimiz.

Ein Prosit mit Pfarrhausmeister Herbert Keml. Foto: fde
Ein Prosit mit Pfarrhausmeister Herbert Keml. Foto: fde

Furth im Wald.Seine Nachprimiz feierte am Samstag William Akkala in seiner Praktikums- und Diakonatspfarrei Maria-Himmelfahrt Furth im Wald. Akkala ist 37 Jahre alt, er stammt aus Bodapadu in Indien. Nach seinem Studium im Regensburger Priesterseminar war er seit September 2017 Praktikant und Diakon in Furth im Wald. Am 30. Juni wurde er nun zusammen mit drei weiteren Priesteramtskandidaten aus Indien für die Diözese Nellore/Indien durch Diözesanbischof Rudolf Voderholzer im Hohen Dom Sankt Peter zu Regensburg zum Priester geweiht. Die Primiz feierten die vier indischen Neupriester am 8. Juli gemeinsam in Pfeffenhausen bei Landshut.

Doch zur Nachprimiz ist William Akkala eben nun nach Furth im Wald gekommen, begleitet von seinem Freund im priesterlichen Dienst, dem Neupriester Velangini Reddy Nagireddy.

Vor dem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche versammelten sich bereits um 16.45 Uhr die Mitglieder der kirchlichen Vereine mit ihren Bannern sowie die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen von Furth im Wald und Ränkam zur Begrüßung des Primizianten. Zweiter Bürgermeister Michael Mühlbauer war der offizielle Vertreter der Stadt Furth im Wald. Die Freude war allen anzusehen beim Zug zur Stadtpfarrkirche.

Gemeinsam bei der Messfeier.
Gemeinsam bei der Messfeier.

Stadtpfarrer Dekan Richard Meier verwies auf den derzeitigen Zustand des Gotteshauses. „Als Du voriges Jahr gekommen bist und heuer nach Ostern gegangen bist, war unser Gotteshaus noch heil. Heute kommst Du zurück in eine Baustelle im wahrsten Sinn des Wortes“. Wichtig auf einer Baustelle, so Pfarrer Meier, sind Arbeiter, die da sind und arbeiten. Als Priester sei man auch ein Arbeiter auf der Baustelle der Kirche Christi. Neupriester sind ein Geschenk Gottes an seine Kirche.

William Akkala dankte für den herzlichen Empfang. Sehr oft war er in dieser Kirche als Praktikant, dann als Diakon. Heute nun freue er sich sehr, nun hier als Priester am Altar zu stehen. Aber, so Akkala, Hauptzelebrant sei Christus. „Ich selber bin nur sein Assistent, sein Werkzeug“.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes erfolgte durch den Kirchenchor der Pfarrei sowie durch Mitglieder des Further Blasorchesters unter der Gesamtleitung von Regionalkantor Wolfgang Kraus.

William Akkala bedankte sich abschließend bei allen für die Zeit, die er als Praktikant und Diakon in Furth im Wald und Ränkam sein durfte. „Ich habe mich hier nie fremd gefühlt“.

Den Schlusssegen spendete der Neupriester William Akkala und sein Glaubensbruder Velangini Reddy Nagireddy als Primizsegen.

Vor der Sakristei hatte der Pfarrgemeinderat einen kleinen Umtrunk vorbereitet, sodass die Pfarrangehörigen mit dem Neupriester noch einige Zeit verbringen konnten. (fde)

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