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Teilhabe

Hilfe für behinderte Menschen vor Ort

Die Außenstelle des Integrationsfachdienstes Oberpfalz in Cham-Janahof erhielt den Segen. Träger ist die Kath. Jugendfürsorge.
Hans Schmelber

Ehrengäste und Mitarbeiter bei der Einweihung der ifd-Dienststelle Foto: Hans Schmelber
Ehrengäste und Mitarbeiter bei der Einweihung der ifd-Dienststelle Foto: Hans Schmelber

Cham.Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) Regensburg übernahm am vergangenen Donnerstag die Begrüßung und Moderation bei der Segnung der Integrationsfachdienst (ifd) Dienststelle in Cham und begrüßte eine lange Reihe von Ehrengästen und Integrationspartnern und freute sich, dass sich alle das Ziel gesetzt haben, Menschen mit einer Behinderung dabei behilflich zu sein, einen Arbeitsplatz zu finden, Arbeitsplätze zu sichern und die Brücke von der Schule in den Beruf zu bauen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker übernahm die Segnung und zitierte dazu aus dem Petrusbrief. „Wichtig im Leben, egal wo man steht, ist immer ein gutes Miteinander“, versicherte Pfarrer Zinecker und betonte“ Jeder und Jede solle den Platz in dieser großen Mannschaft, die wir in unserer Gesellschaft bilden, finden, der für ihn und für sie gut ist.

Nicht alle Menschen hätten das Glück, einen für sich geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Oft seien Menschen aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung vom allgemeinen Arbeitsplatz ausgegrenzt, stellte Landrat Franz Löffler in seinem Grußwort fest und lobte den „ifd Oberpfalz“, weil er nicht nur für Inklusion am Arbeitsmarkt sorgt, sondern auch täglich menschliche Barrieren abbaue. „Der ifd führt Arbeitgeber und Menschen mit Behinderung zusammen“, führte er weiter aus und forderte, dass jeder Mensch im Landkreis Cham einen geeigneten Arbeitsplatz finden soll, auch Menschen mit Behinderung. Löffler dankte dem ifd-Cham für seinen unverzichtbaren Beitrag und bedankte sich für die wertvolle tägliche Arbeit.

Auch Wolfgang Eberl, Leiter des Inklusionsamtes der Region Oberpfalz gratulierte zum neuen Büro in Cham-Janahof. „Für uns als Inklusionsamt der Region Oberpfalz ist der ifd ein unverzichtbarer Partner, wenn es um die Sicherung von Arbeitsplötzen von Menschen mit Schwerbehinderung geht“. Eberl bezeichnete es als Vorteil, dass der ifd mit verschiedenen Außenstellen bei den Betrieben gut vernetzt ist. 2019 habe man in der Oberpfalz in insgesamt 889 Einzelfällen den ifd beauftragt, mit einem Auftragsvolumen von 776 000 Euro, stellte er noch fest und dankte für die gute Zusammenarbeit.

Christa Strohmeier-Heller, 2. Bürgermeisterin der Stadt Cham bedankte sich bei allen, die sich in Cham engagieren. Die wenigsten wissen, was das bedeute und wie schwierig es sei zu vermitteln. In der Wohlstandsgesellschaft sei es wichtiger denn je, dass man die Menschen unterstütze, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, forderte sie.

Michael Eibl stellte die Mannschaft des ifd-Cham vor. Bereichsleitung und Vermittlung liege in den Händen von Dr. phil. Christian Moore, der unterstützt wird von Integrationsberaterinnen Claudia Kolbeck-König und Anne Pytlik. Moore schilderte den Anwesenden kurz die Abläufe in der Geschäftsstelle. Behindertenbeauftragte Wera Müller blickte sodann auf das Geschehen in Cham zurück, das für die Gründung der Dienststelle ausschlaggebend gewesen sei. Michael Eibl bedankte sich abschließend bei allen Rednern und bei allen Besuchern und lud noch ein zu einem kleinen Imbiss. (fsh)

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