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Gericht

Hitlergruß: Bewährung für Angeklagte

Im Strafprozess wegen Volksverhetzung vor einer Disco in Lam sind die beiden Männer mit Bewährungsstrafen davongekommen.

Das Gericht verhängte Bewährungsstrafen. Foto: Uli Deck/dpa
Das Gericht verhängte Bewährungsstrafen. Foto: Uli Deck/dpa

Lam.Im Strafprozess beim Amtsgericht Cham wegen Volksverhetzung in Lam sind beide Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Während der erste Angeklagte mit fünf Monaten davonkam, wurde beim Angeklagten Nummer zwei eine Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten verhängt. Die mittlerweile günstige Sozialprognose bewahrte den einschlägig vorbestraften Mann vor dem Gefängnis. Das Urteil von Richter Andreas Lecker entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Die Verteidiger hatten eine geringere Strafe beziehungsweise Freispruch gefordert. Die Schuldfrage war jedoch aufgrund der zahlreichen Zeugenaussagen in letzter Konsequenz klar beantwortet. Der Hitlergruß wurde gezeigt, und der Bad Kötztinger hat zudem verfassungswidrige Symbole in Straubing, wenn auch nur kurz, zur Schau gestellt. Die Bewährungszeit beträgt jeweils vier Jahre, für je ein Jahr wird ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt. Zusätzlich ist eine Geldauflage von 1500 Euro zugunsten des Kontakt e. V. Regensburg zu zahlen. (cya)

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