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Feuerwehr

Hocha kann Großes auf die Beine stellen

Beim Kirchweihfest feierte die Feuerwehr die Segnung für den neuen Anbau am Gerätehaus, in dem viel Eigenleistung steckt.

  • Drei Kessel mit Fleisch waren innerhalb kürzester Zeit an die Besucher gebracht. Fotos: wbf
  • Stadtpfarrer Wolfgang Häupl segnete den Anbau.

Waldmünchen.Unzählige Arbeitsstunden haben die Hochaer Feuerwehrler in die Vergrößerung ihres Gerätehauses investiert. In einer großen Gemeinschaftsleistung haben sie das Projekt, das am 15. September 2017 mit den Baggerarbeiten begonnen hatte, geschultert. Binnen kürzester Zeit stand der Rohbau, und im Oktober vergangenen Jahres konnte bereits Richtfest gefeiert werden.

Am vergangenen Sonntag wurde der Gerätehaus-Anbau eingeweiht. Bei einem Gottesdienst bat Stadtpfarrer Wolfgang Häupl zusammen mit Diakon Alfons Eiber um den Segen Gottes. Die traditionelle Kirchweih bot dafür den passenden Rahmen. Neben der Dorfgemeinschaft waren auch die Feuerwehren, die ein Patenamt mit der Hochaer Wehr verband, die FW Chodov, der Schützenverein „Alte Büchs`n sowie die Feuerwehrführungskräfte zur Segensfeier gekommen.

Anforderungen an die Feuerwehr

In seiner Predigt sagte der Geistliche, dass sich die Anforderungen an die Feuerwehren verändert hätten. Um die neuen Aufgaben zu bewältigen, brauche man immer mehr Gerätschaften. Und diese wiederum bräuchten Platz. Aus diesem Grund habe sich die FFW Hocha dazu entschieden, ihr Gerätehaus zu vergrößern. Bei den Arbeiten habe sich erneut gezeigt, dass bei der FFW Hocha Zusammenhalt und Kameradschaft großgeschrieben werden. Die Segensfeier, so FFW-Vorsitzender Anton Ruhland, feiere man bewusst in kleiner Runde. Der Wehr sei es aber ein großes Anliegen, den Anbau unter den Schutz Gottes zu stellen. Der Stadt Waldmünchen dankte der FFW-Vorsitzende für die bereitgestellten Mittel. Einen großen Dank richtete er an die vielen freiwilligen Helfer, die 1100 Stunden ihrer Freizeit opferten, um das Projekt zu realisieren, sowie allen Spendern und den am Bau beteiligten Firmen.

Als echte Erleichterung und funktionales Werk bezeichnete Bürgermeister Markus Ackermann den neuen Anbau. Die FFW Hocha habe wieder einmal bewiesen, dass sie Großes auf die Beine stellen könne. Der Gerätehausanbau sei ein tolles Gemeinschaftswerk.

Gerade in Hocha werde das Motto „einer für alle, alle für einen“ gelebt, sagte KBR Michael Stahl. Die Vergrößerung sei notwendig gewesen, der Bedarf gerechtfertigt, betonte er.

Hochaer Fest-Spezialitäten

Nach dem Gottesdienst zogen alle gemeinsam ins Festzelt, wo es Mittagessen gab. Am Nachmittag wurden auch Kaffee und Kuchen angeboten. Küchl – so ist es in Hocha Tradition – wurden vor Ort im Festzelt rausgebacken; frischer geht nicht! Ab 16.30 Uhr garantierte die Band „Hollerstauan Brass“ für beste Stimmung im Festzelt. Damit es auch dem Nachwuchs bei der Kirchweih nicht langweilig wurde, bot die FFW Hocha ein abwechslungsreiches Kinderprogramm.

Am Sonntag standen den Kindern gleich zwei große Hüpfburgen zur Verfügung: das zehneinhalb mal sechs Meter große Piratenschiff und die vier mal vier Meter breite Hüpfburg Balloon. Außerdem gab`s einen Spielestand mit Dosenwerfen und Ponyreiten. Und das Beste daran: Der Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern.

Am Kirchweih-Montag klang das Fest mit der Stimmungskapelle „Arberland Casanovas“ aus. (wbf)

Das Bauprojekt

Baudaten: Der Anbau hat eine Grundfläche von 32 Quadratmetern, dafür wurden 13 Paletten à 54 Steine vermauert, für die Bodenplatte wurden vier Kubikmeter Beton gegossen.

Geplant hat den Anbau FFW-Kommandant Michael Ruhland zusammen mit Willibald Staudner vom gleichnamigen Planungsbüro.

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