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Vortrag

Hoffnung für die Stadt

Bürgermeister beleuchtet die Thematik aus seiner und der Sicht der Kommune. Rahmenbedingungen müssen aber passen.
von Thomas Mühlbauer

Franz Reichold händigte Martin Kellermeier und Alexander Gabler (M.) Präsente aus. Foto: rtn
Franz Reichold händigte Martin Kellermeier und Alexander Gabler (M.) Präsente aus. Foto: rtn

Roding.Am Mittwoch ging es in der Themenwoche „Hoffnung“ mit der nächsten Veranstaltung weiter. Im Pfarrheim referierte Bürgermeister Franz Reichold zum Thema „Hoffnungen der Stadt Roding und des Landkreises Cham“. „Wenn man über die Zukunft redet, muss man auch über die Ängste reden“, so Reichold. Im Wort Hoffnung steckt auch das Wort Hoffnungslosigkeit. Der Haushaltsplan, so Reichold, ist zum Beispiel die Hoffnungsseite der Kommune. Für Hoffnungen braucht man aber auch die richtigen Rahmenbedingungen. „Seit sieben Jahren brummt bei uns die Wirtschaft.“ Es liegt in den guten Eigenschaften des Menschen, dass er immer wieder Hoffnung schöpft. „Hoffnung bringt uns aber auch dazu, immer wieder aufzustehen.“ Reichold erinnerte daran, dass er, als er 1996 Bürgermeister geworden ist, die Leute gefragt haben, was man sich von der Stadt im Jahre 2020 erhoffe. Vieles aus dem Leitbild konnte man umsetzen, einiges aber nicht. Im Jahre 2002 nach dem Hochwasser hat man gehofft, den Leuten zu helfen, doch dazu braucht es auch die entsprechenden Rahmenbedingungen. Mit Blick auf die Stadt Roding möchte man wieder die typische Stadt erreichen, in der sich Jung und Alt treffen. So ist es das Ziel, die Innenstadt wieder zu beleben. Auch hat Reichold die Hoffnung, dass sich in Zukunft wieder mehr junge Menschen für die Handwerksberufe entscheiden und auch die Werte der Familie wieder steigen. „In der schnelllebigen Zeit, in der wir leben, ändern sich auch schnell wieder die Rahmenbedingungen.“ Mit Blick in die Zukunft dürfe man die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich Roding als kleine Stadt am Regen weiter entwickelt und die Potenziale ausschöpft. Und das Wichtigste ist nach Reicholds Worten, dass die Bürgerinnen und Bürger und wir alle die Hoffnung nie aufgeben. Reichold: „Als Bürgermeister braucht man den ganzen Tag schon viel Hoffnung.“ Zum Abschluss des Vortrages, wo Bürgermeister Franz Reichold noch für Fragen zur Verfügung stand, bedankten sich die beiden Pfarrgemeinderatssprecher Martin Kellermeier und Alexander Gabler noch mit einem Präsent. (rtn)

Nächste Termine

Heute, Freitag: 19 Uhr Filmabend im Kulturhaus Fronfeste, 19 Uhr Hoffnungsfeuer am Esper, dazu Grillspezialitäten

Morgen, Samstag: 19.30 Uhr Bibelerzähler Michael Fleck macht mit einer Geschichte Hoffnung; ein einmaliges Erlebnis, die Bibel ganz anders kennenzulernen; Treff: 19.30 Uhr im Pfarrgarten, bitte eine Decke mitbringen. (rtn)

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