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Kirche

Hoffnungsvoll nach vorne blicken

Pater Joseph ermunterte die Pfarrangehörigen, im Glauben an Jesus Christus zu leben.

Pater Joseph dankte allen, die sich im vergangenen Jahr in der Pfarrei engagiert haben.  Foto: Heinz Lankes
Pater Joseph dankte allen, die sich im vergangenen Jahr in der Pfarrei engagiert haben. Foto: Heinz Lankes

Cham.Zum feierlichen Jahresabschlussgottesdienst begrüßte Pater Joseph die anwesende Kirchengemeinde. „Wir haben uns heute versammelt, um das zu Ende gehende Jahr 2019 mit seinen Bildern und Erinnerungen vor Gott zu verabschieden, loszulassen und ihm zu überlassen“, sagte er.

„Wir wollen uns besinnen auf das, wofür wir zu danken haben. Wir wollen über die neuen Vorsätze nachdenken, die unser Leben zum Erfolg führen werden. Vertrauen wir auf Gottes Liebe und seine Fürsorge und empfehlen wir ihm unsere Zukunft. Möge die liebende Zuwendung und Gegenwart Gottes in unserem Leben erfahrbar werden“, so der Geistliche

In seiner Ansprache ging der Pater auf den Jahreswechsel ein. Für die kleinen Kinder sei dieser eigentlich nichts Besonderes, abgesehen davon, dass sie vielleicht etwas länger aufbleiben und das Feuerwerk miterleben dürfen. Anders verhalte es sich bei jungen Menschen, sie richten ihren Blick nach vorne, manche sagen: „Jetzt müssen wir einmal schauen, was das neue Jahr uns bringt.“ Mit zunehmendem Alter verschieben sich der Rückblick auf das alte und der Ausblick auf das neue Jahr. Viele blicken zurück, um sich zu erinnern, um noch einmal festzuhalten, was doch schon längst vorbei ist. Es sei kein Wunder, wenn gerade ältere Menschen schwermütiger nach vorne schauen als junge Menschen.

Eines jedoch bleibe uns gemeinsam: „Wir leben mit unserer Hoffnung und unseren Träumen, Plänen und Erwartungen, manchmal sehr große und manchmal sehr kleine. Manchmal beschränken wir uns mit ein paar guten Wünschen: Hauptsache Gesundheit.“

Am Ende der Reden über all diese Dinge, über die sich Menschen Sorgen machen, komme Jesus zu dem Schluss: „Die Hauptsache ist, Ihr Menschen habt in Eurem Leben einen festen Halt. Diesen Halt werdet Ihr haben, wenn Ihr mich nicht aus dem Blick verliert.“ Wir Menschen hätten dafür das Wort Glauben geprägt. Das Festhalten an Jesus habe den Menschen immer wieder geholfen. Es habe ihnen Stabilität und Lebensstärke, neue Hoffnung und Durchhaltekraft gegeben Darum können wir als Christen dankbar zurückschauen und hoffnungsvoll nach vorne blicken.

Zum Schluss bedankte sich der Priester bei allen, die der Pfarrei im vergangenen Jahr Gutes erwiesen haben. Jeder habe Zeit und Energie investiert, allen sage er ein Vergelt’s Gott. Er wünsche allen ein gutes, gesegnetes neues Jahr. „Möge die Liebe Gottes Sie und Euch alle durch die Zeit begleiten“, endete der Pater. Musikalisch schwungvoll verabschiedet wurde das alte Jahr vom Kirchenchor mit Gospels und Spirituals. (clh)

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