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Tourismus

Hohenbogenbahn investiert

Die Beschneiungsanlage und das Sommerangebot sollen verbessert werden. Dafür stellt das Unternehmen 850 000 Euro bereit.
Von Helga Brandl

Der wiedergewählte Aufsichtsrat mit Vizebürgermeister Hans Kerscher (2. v.l.) und Geschäftsführer Markus Müller (r.) Foto: Helga Brandl
Der wiedergewählte Aufsichtsrat mit Vizebürgermeister Hans Kerscher (2. v.l.) und Geschäftsführer Markus Müller (r.) Foto: Helga Brandl

Neukirchen b Hl Blut.Die Hohenbogenbahn wird kräftig investieren. Das beschloss die Gesellschafterversammlung, die im Berghaus auf dem Hohenbogen tagte und auf ein gutes Wirtschaftsjahr 2017/18 zurückblickte. Weil der wirtschaftliche Erfolg vor allem einer modernen Beschneiungsanlage und sehr gut präparierten Pisten zu verdanken ist, soll in diesen Bereich weiter investiert werden.

„Bisher brauchen wir drei Tage für die Pisten zwischen Tal- und Mittelstation, künftig wollen wir in drei Tagen die Piste bis zur Bergstation beschneien“, sagte Geschäftsführer Markus Müller. Für die Gesellschafter wurde eine Ausschüttung von drei Prozent auf das eingesetzte Kapital beschlossen.

Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Neumeyer begrüßte die Anwesenden. Größte Veränderung ist, dass die Hohenbogenbahn seit diesem Winter das Berghaus selbst betreibt. Sein Dank galt Geschäftsführer Müller, der die Gastronomie personell und organisatorisch neu ausgerichtet hat. In der langfristigen Ausrichtung hatte der Vorsitzende der Umsetzung des ausgearbeiteten Sommerkonzeptes samt neuer Seilbahn das Wort. „Das kostet aber etliche Millionen und braucht eine außerordentliche Unterstützung des Staates, zumal eine moderne Seilbahn eine ganz wichtige touristische Infrastruktur ist, in deren Windschatten sich die ganze Region entwickelt.“

Markus Müller berichtete vom Geschäftsverlauf mit dem dritten guten Winter in Folge. Auch die Sommerumsätze lagen über dem Durchschnitt. Die Übernahme des Berghauses habe eine Menge zusätzlicher Arbeit gemacht, aber der Erfolg der ersten Monate habe alle Strapazen vergessen gemacht. Um das Berghaus 40 Jahre nach seiner Einweihung wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, seien heuer und nächstes Jahr kräftige Investitionen in die WCs und die Haustechnik sowie in Qualität und Behaglichkeit geplant. Die Kosten- und Ertragslage des Unternehmens beleuchtete Steuerberaterin Lisa Traurig. Als Cashflow wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr über 150 000 Euro erwirtschaftet.

Finanzexperte Reinhold Bräu verwies auf 4,1 Millionen Euro, die seit 2000 investiert wurden. Einstimmig beschloss die Versammlung, heuer 850 000 Euro in die Optimierung der Beschneiungsanlage, in Pistenbullys und in die Verbesserung des Sommerangebotes zu investieren. Egid Hofmann ging auf die zähen Verhandlungen mit dem Wirtschaftsministerium wegen einer neuen Seilbahn ein.

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