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Waldmünchen

Ideen für eine lebenswerte Zukunft

Wie sieht die Zukunft der E-Mobilität aus?

MdB Marianne Schieder, Milan Houdek und Tomáš Procházka Foto: Matthias Penzenstadler/kifas
MdB Marianne Schieder, Milan Houdek und Tomáš Procházka Foto: Matthias Penzenstadler/kifas

Waldmünchen.Ist vegan wirklich die Lösung? Wie beeinflusst Fast-Fashion das Konsumverhalten? Und was hat das eigentlich alles mit Umweltschutz zu tun? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befassten sich junge Erwachsene aus Deutschland und Tschechien bei der Two Nations Youth Academy, die unter dem Titel „Future for Globe“ an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen stattfand. Veranstalter waren die kifas gemeinnützige GmbH Waldmünchen und der tschechische Partnerverein Knoflik. Jedes Jahr gibt es ein neues politisch relevantes Thema, das junge Erwachsene bewegt, heuer lag der Fokus auf einer zukunftsfähigen europäischen Umweltpolitik. Mit kurzen Impulsvorträgen wurde auf das Thema und die Herausforderungen der interkulturellen Zusammenarbeit übergeleitet. Dann kreierten die jungen Erwachsenen in fünf Kleingruppen Ideen und Lösungsansätze zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Umwelt und Klimawandel. Zu diesen gesammelten Überpunkten bildeten sich internationale Projektgruppen, je nach Interesse der Teilnehmenden. Innerhalb der Gruppe wurde man sich der unterschiedlichen Meinungen, Eindrücke und Ströme des Themas bewusst und formulierte Thesen, Fragen und Lösungsansätze.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Abschlusspräsentation, bei der die Teilnehmenden ihre Ideen vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft der beiden Länder vorstellten. Ihre Erfahrungen aus der Arbeit im Deutschen Bundestag brachte MdB Marianne Schieder (SPD) ein. Selbst in den Pausen bekamen sie Tipps und Ratschläge der Politikerin. Larissa Schneider, Mitglied im Bundesvorstand der BUNDjugend (Jugendverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), berichtete über die Verbandsarbeit. Aus Tschechien nahmen Milan Houdek, Projektmanager im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, und Tomáš Procházka, Journalist des tschechischen Magazins Economia an der Präsentation und Diskussion teil. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bezirk, dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds und der Bundeszentrale für politische Bildung. (wsi)

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