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Furth i Wald

Im Gedenken an Sebastian Scheuer

Zum Gedenken an Sebastian Scheuer (geboren im Jahr 1926) versammelte sich eine kleine Abordnung der Further Sozialdemokaten am Grab des langjährigen Stadt- und Kreisrats, der vor einem Vierteljahrhundert unerwartet gestorben war.
Maximilian Riedl

Further Sozialdemokraten gedenken Scheuer
Further Sozialdemokraten gedenken Scheuer "Wast" Foto: Maximilian Riedl

Furth i Wald.Zum Gedenken an Sebastian Scheuer (geboren im Jahr 1926) versammelte sich eine kleine Abordnung der Further Sozialdemokaten am Grab des langjährigen Stadt- und Kreisrats, der vor einem Vierteljahrhundert unerwartet gestorben war. SPD-Ehrenvorsitzender Hans-Jürgen Bernhard würdigte nach der Niederlegung eines Blumengebindes am Grab Sebastian Scheuer als aufrechten, konservativen „königlich-bayerischen“ Sozialdemokraten, der manche gesellschaftliche Entwicklung der letzten 25 Jahre nicht verstanden hätte, so Bernhard. Scheuer war in mehreren Vereinen sozial stark engagiert. Für Furth im Wald und seinen Drachenstich setzte sich Scheuer im Jahr 1951 als Ritter ein und war dann über Jahrzehnte der Darsteller von Pater Willibald beim Festspiel. Auch geselligen Schafkopfrunden war Scheuer als unternehmungslustiger Spieler nicht abgeneigt. Scheuer zu Ehren veranstalteten die Further Sozialdemokaten in den ersten zehn Jahren nach seinem Tod ein Gedächtnisschafkopfturnier. Von 1972 an bis zu seinem Tod vor nunmehr 25 Jahren am 14. Oktober 1994 gehörte Sebastian Scheuer ununterbrochen dem Stadt- und Kreisrat an. (fmr)

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