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Menschen

Im Herzen jung geblieben

„Unsere Oma ist die beste auf der Welt“, sagen die Enkel von Franziska Laurer, die mit vielen Gratulanten ihren 80. feierte.

Die Achtzigerin Fanni Laurer (vorne mit Blumen), der man das hohe Alter nicht ansieht, mit ihrem Mann, ihrer Schwester Hilde, den vier Söhnen, zwei Schwiegertöchtern, Enkelkindern und Vereinsvertreterinnen Foto: kbi
Die Achtzigerin Fanni Laurer (vorne mit Blumen), der man das hohe Alter nicht ansieht, mit ihrem Mann, ihrer Schwester Hilde, den vier Söhnen, zwei Schwiegertöchtern, Enkelkindern und Vereinsvertreterinnen Foto: kbi

Eschlkam.Mit großem Bahnhof hat die „Laurer Fanni“ – Franziska Laurer – vor kurzem mit ihrer großen Familie, ihren Freundinnen und Vereinsabordnungen ihren 80. Geburtstag in der „Hofstub’n“ gefeiert. Obwohl das „Geburtstagskind“ schon schwer krank war, hat es sich die Lebensfreude nicht nehmen lassen. Dass es der Jubilarin wieder gut geht, dafür sei sie dem Herrgott unendlich dankbar, sagt sie. Dazu ist die Fanni im Herzen jung geblieben, ist überall gerne gesehen, wird von ihrer Familie geliebt und gebraucht.

Fanni kam im Böhmerwald, in Schneiderhof, zur Welt. Sie ging mit ihrer Schwester zur Schule, dann kam die Aussiedelung. In Tretting fand die Familie eine Bleibe, zog später nach Arnschwang. Fanni absolvierte die Realschule und arbeitete im Büro. Sie heiratete Ludwig Laurer, kam so nach Stachesried und schenkte vier Söhnen das Leben. Heute sind ihre Enkel ihr ganzer Stolz, für die sie „die beste Oma der Welt“ ist. Mit ihrem Mann bewirtschaftete sie die Landwirtschaft, die sie dann verpachteten. Dazu reist das „Geburtstagskind“ gerne mit Freundinnen, sie war schon in Amerika, Thailand und in vielen Ländern mehr.

Der Jubilarin gratulierten Pfarrer Engelbert Ries und Bürgermeister Sepp Kammermeier, überreichten Präsente, wünschten ihr beste Gesundheit und Gottes Segen für das neue Jahrzehnt. Für den Frauenbund Eschlkam gratulierten Vorsitzende Elfriede Stoiber und Schatzmeisterin Maria Brandl „ihrer Fanni“, die nie Nein sage, wenn sie gebraucht wird. Jahrzehntelang war sie als Delegierte für den KDFB bei der Bezirksversammlung in Regensburg. Seit der Gründung ist sie eine gute Sängerin im Frauenbund-Singkreis, den sie in den „Gasthof zur Post“ zum Frühstücken einlud. Die Sängerinnen ließen „ihre“ Fanni mit einem Ständchen hochleben. Sie ist zudem ein treues Mitglied der Marianischen Frauenkongregation. So gesellten sich Präfektin Elisabeth Breu und Schriftführerin Fanni Münch zur Feier und gratulierten der Fanni aufs Herzlichste mit einem Präsent zum 80.

Seit Jahrzehnten gehört Fanni dem Obs-und Gartenbauverein an. Sie ist als Vertreterin der Altgemeinde Stachesried/Seugenhof im Vorstand und ist öfters als Gratulantin für den Verein unterwegs. Wie sie versichert, werde es ihr keineswegs langweilig. Sie wünsche sich nur, dass sie „noch ein bisschen dableiben darf“. (kbi)

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