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Fasching

Im Lindenhof ging’s heiß her

Das Duo Picobello sorgte in Hetzenbach für Stimmung beim Gemeinschaftsball der Feuerwehr, des Leonhardivereins und der Schützen.
Von Anneliese Fuchs

  • Das Luftpumpenorchester bestand aus Mitgliedern des Leonhardivereins Hetzenbach und des Zeller Kirchenchors.
  • Alle fünf Mitwirkenden der FFW Buchendorf Hetzenbach bei der Einlage,
  • Die Pinguine siegten bei der Maskenprämierung. Fotos: Fuchs

HETZENBACH.Am Rosenmontag fand im Lindenhof in Hetzenbach die Hetzenbecker Fosenacht statt. Kaltes aber trockenes Wetter herrschte schon seit Tagen, die vielen Parkplätze beim Lindenhof und rund um die Wallfahrtskirche St. Leonhard waren erwartungsgemäß voll belegt. Drinnen im Leonhardisaal aber ging es aber heiß her.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Gemeinschaftsball der Hetzenbacher Vereine Leonhardiverein, Schützenverein Waldeslust und Freiwillige Feuerwehr, bei dem das „Duo Picobello“, Thomas und Stefan, für beste Stimmung sorgten aus ihrem umfangreichen Repertoire. Nicht nur die beiden zeigten sich gut aufgelegt, auch das Publikum versprühte beste Stimmung. Hübsch Kostümierte mischten sich unter das närrische Volk.

„Fosenacht“ zum dritten Mal

Thomas Piendl entbot im Namen der Musikkapelle und des Hauses allen seinen Willkommensgruß und rief alle auf, die Zeit zu nutzen, „denn der Fasching dauert nicht mehr lange“, wie er sagte. Im Namen der „Hetzenbecker Fosenacht“ hieß der Vorstand von der Freiwilligen Feuerwehr Hetzenbach, Stefan Schweiger, die vielen Gäste aus nah und fern zur dritten Hetzenbecker Fosenacht willkommen.

Im Laufe des Abends werden wieder verschiedene lustige Einlagen geboten kündigte er an, und zwar vom Leonhardiverein Hetzenbach mit Kirchenchor Zell und von der FFW Buchendorf/Hetzenbach. Wie er wissen ließ, spielte an diesem Abend das „Duo Picobello“ zum letzten Mal auf, was mit etwas Wehmut zur Kenntnis genommen wurde. „Ewig schade“ ging ein Raunen durch das Publikum.

Die Masken wurden prämiert

Die schönsten Maschkerer durften auf der Tanzfläche ihre Runden drehen und wurden von der Jury ermittelt und auch prämiert. Auf Platz eins kamen die zwei Pinguine, gefolgt vom Rotkäppchen mit der Großmutter und dem Jäger, dem Asterix und Obelix, einem „russischen General“, Zoo, Piraten aus Schillertswiesen, Hippies, eine Biene usw.. Sie alle bekamen flüssige Preise und den Beifall aller Ballbesucher.

Und dann kam der mit Spannung erwartete erste Auftritt der Hetzenbecker Feierwehr, genau gesagt von der FFW Buchendorf/Hetzenbach, die einen Kurs „Bayrisch für Einsteiger“ gaben. Gar nicht so einfach, wie man merkte.

Der Abend ließ keine Langeweile aufkommen, Mitglieder des Leonhardivereins Hetzenbach mit dem Kirchenchor Zell lenkten das Augenmerk auf sich beim „Luftpumpenorchester“ mit dem Dirigenten Hans Hecht, der recht schwungvoll alles im Griff hatte. Den Zugaberufen wurde stattgegeben, die Vorführung wurde mit tosendem Applaus bedacht.

Nahtlos ging es weiter bei diesem traditionellen Faschingstanz, zu dem nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern die ganze Bevölkerung herzlich eingeladen war.

Und wie spielten doch die Musiker: „Hetzenbacher Nächte sind lang“ und sie hatten recht.

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