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Sport

Im Sprint zur Olympia-Goldkür

Olympia-Dolmetscherin aus Hohenwarth hat die Aufholjagd auf Kufen miterlebt – nachdem sie vom Eishockey abkommandiert wurde.

Am Ende doch noch Sieger: das deutsche Eislaufpaar lieferte eine Glanzleistung ab – und Fernanda Strasser aus Hohenwarth, die als Dolmetscherin bei Olympia in Südkorea dabei ist, war begeistert. Fotos: Strasser
Am Ende doch noch Sieger: das deutsche Eislaufpaar lieferte eine Glanzleistung ab – und Fernanda Strasser aus Hohenwarth, die als Dolmetscherin bei Olympia in Südkorea dabei ist, war begeistert. Fotos: Strasser

Cham.„Nach zwei Tagen Sendepause –ein freier Tag und ein Tag mit orkanartigen Sturmböen, an dem der olympische Park evakuiert wurde und viele Events ausfielen – melde ich mich wieder mich Neuigkeiten von Olympia“, schreibt Fernanda Strasser am Donnerstagnachmittag in ihrer Mail nach Bayern.

Kati Witt feuerte das Paar an. Fotos: Strasser
Kati Witt feuerte das Paar an. Fotos: Strasser

Die Hohenwartherin ist derzeit beruflich bei Olympia in Südkorea dabei – nicht als Sportlerin, sondern als Dolmetscherin. „Zu meiner Enttäuschung wurde ich heute beim Eishockey-Spiel Deutschland-Finnland eingeteilt und nicht bei meiner Lieblingsathletin Laura Dahlmeier“, so Fernanda Strasser zum Ablauf. Doch dann die Wende, an die eigentlich kaum noch einer geglaubt hatte. Es ging für sie nicht zu Laura Dahlmeier. Aber doch zu Gold: „Es kam ein Anruf vom Chefdolmetscher: Wir brauchen dich dringend in zehn Minuten beim Eiskunstlauf. Deutschland holt eine Medaille.“

Das Goldpaar vor der Weltpresse Fotos: Strasser
Das Goldpaar vor der Weltpresse Fotos: Strasser

Nach einem Sprint vom Hockey-Stadium in die Eisarena sei sie schweißgebadet dort angekommen und konnte gerade noch den Beginn der Kür des deutschen Paares Aljona Savchenko und Bruno Massot miterleben. „Überwältigend! So etwas live zu sehen, ist schon etwas anderes als im Fernsehen. Was für eine Stimmung! Sogar Katharina Witt war begeistert“, schreibt die Hohenwartherin zum Erlebten Die anschließende Pressekonferenz sei auf Englisch verlaufen, da sich Bruno Massot besser in dieser Sprache ausdrücken könne als auf Deutsch, während Aljona Salchenko sehr flüssig Deutsch spreche. Und noch etwas: „Beneiden Sie mich nicht. Es ist beißend kalt, schlimmer als wenn der Böhmische bläst – und es gibt sonst gar nichts zu sehen“, schreibt sie, und: „Gruss vom Eishockey Schweiz-Kanada!“ (ck)

Lesen Sie hier: Zwei strahlende Olympia-Teilnehmerinnen – Olympia-Dolmetscherin Fernanda Strasser aus Hohenwarth erzählt von der Pressekonferenz mit Skispringerin Katharina Althaus.

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