MyMz
Anzeige

Tourismus

Immer mehr Gäste aus Tschechien in Furth

Die Erlebnisorte der Stadt stehen bei Touristen aus dem Nachbarland hoch im Kurs. Tagestouristen bleiben das Steckenpferd.
Von Michael Gruber

Im Rathaus kamen die Vertreter der wichtigsten Ausflugsziele der Grenzstadt mit Bürgermeister Sandro Bauer zusammen, um das vergangene Tourismusjahr auszuwerten und in die Zukunft zu blicken: (von links) Wildgarten-Chef Uli Stöckerl, Flederwisch-Betreiber Rolf Schüler und Wildgehege-Betreiber Benedikt Deglmann. Foto: Gruber
Im Rathaus kamen die Vertreter der wichtigsten Ausflugsziele der Grenzstadt mit Bürgermeister Sandro Bauer zusammen, um das vergangene Tourismusjahr auszuwerten und in die Zukunft zu blicken: (von links) Wildgarten-Chef Uli Stöckerl, Flederwisch-Betreiber Rolf Schüler und Wildgehege-Betreiber Benedikt Deglmann. Foto: Gruber

Furth im Wald.Attraktionen wie der Flederwisch, der Further Wildgarten oder das Wildgehege am Steinbruchsee locken immer mehr Besucher aus Tschechien in die Grenzstadt. Das erklärten die Betreiber der wichtigsten Ausflugsziele bei einer Tourismus-Pressekonferenz im Rathaus am Freitagvormittag.

„Bei uns machen Gäste aus Tschechien inzwischen rund 16 Prozent der Gesamtbesucherzahl aus. Der Anteil hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“, berichtete Wildgarten-Chef Uli Stöckerl und verwies unisono mit Flederwisch-Betreiber Rolf Schüler und Benedikt Deglmann, Betreiber des Ausflugsparks Steinbruchsee, auf die wachsende Bedeutung der Urlauber aus dem Nachbarland hin.

Zweisprachige Speisekarten

Benedikt Deglmann begrüßte diese Entwicklung, von der neben den Erlebnisorten die ganze Stadt profitiere. „Die unterschiedlichen nationalen Feiertage kommen uns da sehr entgegen. Wir haben diese inzwischen auch in unsere Planung miteinbezogen.“ Im Wildgarten soll die Speisekarte künftig zweisprachig und auch die Beschilderung entsprechend angeboten werden.

Die Mund-zu-Mund-Propaganda spiele für diese touristische Gruppe die größte Rolle, sagt Deglmann: „Die meisten Gäste haben ein Familienmitglied oder einen Bekannten, der in Deutschland arbeitet und von Furth erzählt.“ Es gebe immerhin rund 5000 Einpendler im Landkreis Cham, die aus Tschechien stammen.

Tagestourismus „extrem stark“

Der Tagestourismus sei auch im Rückblick auf das Jahr 2019 „extrem stark“ gewesen und weiterhin die wichtigste Säule, betonte Bürgermeister Sandro Bauer im Einklang mit den Tourismusvertretern. Was das Marketing betrifft, liege der klassische Flyer hoch im Kurs, berichtete Wildgarten-Chef Uli Stöckerl über seine Erfahrung aus dem vergangenen Jahr. „90 Prozent der Gäste sind über einen Flyer auf das Angebot aufmerksam geworden. Gleich danach kommt die Mundproganda.“

Viel Hoffnung setzen die Tourismus-Vertreter in die Auswirkung der Landesgartenschau auf die ganze Stadt und das Umland. Stöckerl kündigte an, neue Wildblumenwiesen im Wildgarten anlegen zu wollen. Flederwisch-Betreiber Rolf Schüler gab bekannt, sein Gelände um rund 1000 bis 2000 Quadratmeter erweitern und eine neue Gartenfläche anlegen zu wollen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht