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Freizeit

In Cottbus dem DFB-Pokal ganz nah

Vom Bayerwald in den Spreewald: Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins erlebten ereignisreiche Tage.

Die Trachtler hatten die Gelegenheit zu einem Erinnerungsfoto mit dem DFB-Pokal. Foto: Norbert Klein
Die Trachtler hatten die Gelegenheit zu einem Erinnerungsfoto mit dem DFB-Pokal. Foto: Norbert Klein

Blaibach.Viele Mitglieder des Blaibacher Heimat- und Volkstrachtenvereins brachen am frühen Morgen zu ihrem viertägigen Ausflug in den Spreewald auf. Erste Station war die Porzellanstadt Meißen. Über die Stadt-Geschichte wurde den Trachtlern bei einer Führung allerhand erzählt.

Dann ging es weiter nach Lübbenau im Spreewald, wo man Quartier im Best Western Hotel bezog. Am nächsten Tag ging es zum Kahnhafen auf eine Rundfahrt in den Kanälen. Der Fährmann berichtete alles Wissenswerte über die Menschen, die am Kanal leben. Die Versorgung der einzelnen Inseln wird auf dem Wasserweg erledigt. Nahrungsmittel und Post kommen per Kahn, die Feuerwehr errreicht mit einem Löschkahn den Einsatzort. Die Bauern im Spreewald transportieren ihr Vieh mit dem Kahn zu den Weiden.

Die Mittagspause verbrachten die Trachtler mitten im Wald im alten Gasthaus „Wotschofska“ auf der Erleninsel. Diese war früher Rückzugsort auf der Flucht vor Feinden. Am Nachmittag besichtigten die Ausflügler die Gurkenfabrik Rabe in Boblitz. Eine Dame in einheimischer Tracht erklärte nach dem „Gurkenangeln“ die Verarbeitung der Spreewaldgurke. Auch eine traditionelle Fabrik muss innovativ sein, und so gibt es dort sogar die „Gurke to go“, eine einzelne Gurke im Glas. Abends bekamen die Trachtler Besuch von einer Fährfrau, die Anekdoten erzählte.

Am Samstag ging es nach Cottbus. Auch hier wartete eine Stadtführerin auf die Blaibacher. Sie zeigte die schönsten Winkel der Stadt, das Japanische Teehäuschen, die Parkanlagen und die evangelische Klosterkirche. Auch das Denkmal des Stadtmaskottchens, des Postkutschers, wurde besucht. Zufällig war ein Bus des Sponsors des DFB-Pokals auf dem Marktplatz, und so ließen sich die Trachtler mit der Trophäe fotografieren.

Am Spätnachmittag ging es ins Hotel, wo ein herzhaftes Spreewaldbüfett wartete. Am Sonntag erhielten die Frauen ein kleines Muttertagsgeschenk, danach ging es mit dem Bus wieder Richtung Heimat. In Dresden wurde Zwischenstation gemacht. Einige Reiseteilnehmer ließen sich von einem Stadtführer die imposanten Bauten wie die Frauenkirche, den Zwinger oder die Semperoper zeigen und erklären; einige nutzten die Zeit, um eine Stadtrundfahrt mit einer Kutsche zu machen. Allerdings war die Zeit in Dresden dann doch zu knapp bemessen, um alles Sehenswerte erkunden zu können.

Nach dem Mittagessen ging es dann endgültig auf die Autobahn und zurück in den Bayerischen Wald. Und so fanden sich die Trachtler dann froh gelaunt und mit vielen bleibenden Eindrücken nach vier Tagen wieder in der Regentalgemeinde ein. (khu)

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