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Freizeit

In den slowenischen Alpen

Ziel der Arnbrucker Bergwacht war der Triglav-Nationalpark. Reiner Freimuth hatte die viertägige Tour vorbereitet.

Bergwachtboss Sepp Hutter (v. r.) hatte zur Tour eingeladen, Reiner Freimuth (2. von links) hatte die Tour vorbereitet. Das Foto wurde vor der 3. Hütte aufgenommen mit dem Triglav, dem höchsten Berg Sloweniens, im Hintergrund. Foto: Bergwacht
Bergwachtboss Sepp Hutter (v. r.) hatte zur Tour eingeladen, Reiner Freimuth (2. von links) hatte die Tour vorbereitet. Das Foto wurde vor der 3. Hütte aufgenommen mit dem Triglav, dem höchsten Berg Sloweniens, im Hintergrund. Foto: Bergwacht

Arnbruck.Vier Tage lang war eine Gruppe der Bergwacht auf Schusters Rappen unterwegs, um die slowenischen Alpen rund um den Triglav-Nationalpark kennenzulernen. Reiner Freimuth hatte die Tour ausgesucht, penibel geplant und alle Hütten gebucht. Kurz war der Aufstieg zur 1453 Meter hoch gelegenen ersten Hütte Koca na Planini pri Jezeru. Zum Essen gab es typische slowenische Mahlzeiten wie Weizensuppe, Gulasch oder „Jota“, ein slowenischer Eintopf aus Bohnen, Kartoffeln, dazu Selchfleisch und als Gewürze Knoblauch, Lorbeer, Salz und Pfeffer.

Am nächsten Morgen ging es früh los über Planini Dedno polje und die 1685 Meter hoch gelegene Hütte Koca pri Tiglavskili jezerin, wo man nach einer stärkenden Brotzeit weiter wanderte zur Zastavska koza na Prehodavsci auf 2071 Metern Höhe. Dort übernachtete die Gruppe in Schlafräumen, wie man sie auf Berghütten kennt. Bergwachtboss Sepp Hutter: „Da die Hütten relativ hoch oben waren, konnten wir nur ‚Katzenwäsche‘ machen. Deshalb sind wir kurzerhand in einen Bergsee in der Nähe des Weges gesprungen und haben uns im wirklich kühlen Nass frisch gemacht.“

Am zweiten Tag war die Gruppe von 7 bis 18.30 Uhr unterwegs. Auf über 2000 Metern verlief der sehr gut ausgeschilderte Weg weiter zur Koza na Dolicu bis zum 2864 Meter hohen Triglav, der dem Nationalpark seinen Namen gab. Für die dritte Übernachtung nach einer elfstündigen Wanderung suchte man das Vodnikov dom na Velem polja auf. Auch hier einfache Verhältnisse, zu trinken gab es slowenisches Bier und Wein sowie alkoholfreie Getränke.

Am letzten Tag startete die Gruppe morgens um sieben, bestieg den Miseljski preval und den Lazovski preval und erreichte kurz nach Mittag schließlich wieder ihren Startpunkt unterhalb des Planini Blato. Noch am selben Tag fuhr man heim. (kll)

Der Nationalpark

  • Berg

    : Der Nationalpark ist benannt nach dem mit 2864 Meter höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav, der fast im Zentrum des Parks liegt.

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