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Sonntag, 19. August 2018 29° 1

Sicherheit

In Pösing lässt es sich sicher leben

Gemeinde und Polizeiinspektion pflegen den Dialog.

Bürgermeister, Polizei sowie Vertreter des Musik- und Kulturvereins trafen sich vor dem Open Air zur Abstimmung. Foto: rjm
Bürgermeister, Polizei sowie Vertreter des Musik- und Kulturvereins trafen sich vor dem Open Air zur Abstimmung. Foto: rjm

Pösing.In Pösing kann man sicher leben. Dieses Resümee haben sowohl Polizeichef Arthur Stelzer als auch die beiden Bürgermeister, Edmund Roider und Klaus Kores, am Montagabend beim jährlichen Sicherheitsgespräch, zu der auch Verantwortliche des Musik- und Kulturvereins Pösings geladen waren, gezogen. In der Gemeinde Pösing gibt es für die Beamten der Polizeiinspektion Roding nicht viel zu tun, waren sich die Verantwortlichen einig. Pösing gehöre mit zu den zu sichersten Orten im Landkreis, stellte Stelzer fest.

„Als Bürgermeister empfinde ich, dass es ein ruhiges Jahr war. Auch am Badeweiher ist es ruhiger geworden“, sagte Roider. Über eine kommunale Verkehrsüberwachung so wie in Roding werde in Pösing nicht nachgedacht. „Solange ich Bürgermeister bin, verlasse ich mich auf die Polizei, mit der wir gut zusammenarbeiten“, betonte Roider.

Die Gewaltkriminalität (Raub, schwere Körperverletzung) gehe gegen Null, teilte Stelzer mit. Pösing sei ein Aushängeschild in Sachen Sicherheit, so Stelzer weiter. Allerdings wies er darauf hin, dass die Internetkriminalität zugenommen habe und dabei auch Bürger in seinem Einzugsbereich vermehrt betroffen seien. Es sei unglaublich, wie gutgläubig manche Internetnutzer vorgehen, wenn sie meinen, ein Schnäppchen im Internet zu erhaschen, so Stelzer. Vorauszahlungen werden geleistet. Die Waren kommen nicht an. „Die Leute sehen das Geld nie wieder“, sagt Stelzer.

Am 28. Juli findet das 27. Pösinger Open Air statt. Es wird vom Musik- und Kulturverein Pösing gut organisiert, wie Stelzer bestätigte. Ein Dienstplan sei vorhanden. Ein eingespieltes Team übernehme seit Jahren die Organisation dieses Highlights in Pösing. Es geht eine Nacht lang. Start ist am Samstag, 28. Juli, ab 10 Uhr. Bis sonntags um 3 Uhr morgens bekommen die Besucher gute Musik zu hören. „Dann ist Schluss!“, berichteten die Organisatoren.

Es werden nur Bier und Wein ausgeschenkt, kein Schnaps. Stelzer bestätigte dem Musik- und Kulturverein Pösing, dass bei den bisherigen Open Airs alles gut gelaufen ist – bis auf ein paar Lappalien. Die Pösinger Feuerwehr stehe für Notfälle parat. Natürlich seien die Veranstalter froh, wenn auch Polizeistreifen vorbeischauen, sagte Elke Memmel vom Musik- und Kulturverein. (rjm)

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