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Gedankenblitz

Ingenieur aus Waldmünchen erhält Preis

Christoph Metzke erhält den Kulturpreis des Bayernwerks. Er forscht etwa an der Hochschule Deggendorf und bei Zollner.

Minister Bernd Sibler, Chistoph Metzke und Reimund Gotzel.Foto: Alex Schelbert
Minister Bernd Sibler, Chistoph Metzke und Reimund Gotzel.Foto: Alex Schelbert

Waldmünchen.Der Waldmünchner Christoph Metzke hat den Kulturpreis des Bayernwerks für seine Masterarbeit als Ingenieur erhalten. Darin beschäftigt er sich mit der thermischen Leitfähigkeit ultradünner Bornitrid-Schichten. Der Waldmünchener ist einer von 33 Absolventen bayerischer Hochschulen, die am Donnerstag am Nockherberg mit der Bronzestatue „Gedankenblitz“ geehrt worden sind. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Überreicht wurde er von Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk und Minister Bernd Sibler. Christoph Metzke lebt in Waldmünchen und forscht aktuell teilweise an der Technischen Hochschule Deggendorf und bei der Firma Zollner Elektronik AG in Zandt.

In elektrischen Schaltungen entsteht immer Wärme. Wenn diese nicht abgeleitet wird, kann die Schaltung beschädigt werden. Das gilt auch für sehr kleine Schaltungen. Metzkes Abschlussarbeit setzt hier an. Durch praktische Messungen und Simulationen konnte der 26-Jährige seine These, dass sich geringe Unterschiede in den Schichtdicken hochgradig auf die Wärmeübertragung auswirken, bestätigen. Es handelt sich bisher um Grundlagenforschung, eine Anwendbarkeit in der Praxis ist aber in vielen Bereichen denkbar.

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