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Region Cham
Samstag, 21. Juli 2018 26° 8

Blaibach

Ingenieur sorgt für neues Klima

Klimaanlage oder Erdbohrung – was ist wirtschaftlicher, nachhaltiger und ökologischer zur

Blaibach.Klimatisierung des Konzertsaales?

Diese Frage stellt sich gerade der Blaibacher Gemeinderat. Also hat die Gemeinde mehrere Ingenieurbüros angeschrieben und um Abgabe eines Beratungsangebots gebeten.

Bürgermeister Wolfgang Eckl wurde vom Gemeinderat beauftragt, für die Beratung an das Dalkinger Ingenieurbüro von Tobias Scherner den Auftrag zu erteilen. Gemeinderat Stefan Schmid äußerte den Wunsch, dass in die Untersuchung mit einbezogen werden solle, ob bereits vorhandene Erdbohrungen beim Bürgerhaus genutzt werden können. Des Weiteren merkte Schmid an, dass bei jeder Errichtung einer Klimatisierung Umbauarbeiten in der Technik des Konzerthauses notwendig seien. Seiner Meinung nach wäre eine Klimatisierung über den Betonkern des Bauwerks besser als über die Lüftungsanlage. Gemeinderat Andreas Bergbauer merkte hierzu an, dass die Kosten für die Anmietung eines Klimagerätes erfragt werden solle.

Gemeindeöffnung bleibt

Da es keine Beschwerden seitens der Bürger gegeben habe, sollen die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung beibehalten werden.

Vizebürgermeister Josef Speckner berichtete dem Gemeinderat, dass ein Anwohner vom Ortsteil Plarnhof den dortigen Feuerlöschteich sanieren würde. Das notwendige Material solle die Gemeinde bereitstellen. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat zu. Die Materialkosten belaufen sich auf rund 400 Euro.

Nachdem die geplante Stopselung des Sportplatzes heuer nicht durchgeführt worden sei, wurde bereits jetzt der Termin für die Stopselung des Sportplatzes 2019 zusammen mit dem TSV Blaibach festgelegt. Zur Sprache kam auch, dass der Graben beim Ausweichplatz auf dem Sportplatzgelände zugewachsen sei. Eckl will diesbezüglich mit dem Zweckverband in Kontakt treten. Sollte eine Pflege durch den Zweckverband heuer nicht mehr möglich sein, werde die Gemeinde Blaibach den Graben sanieren. Um WLAN im Sitzungsaal zu erhalten, werde die Gemeinde hierfür ein Angebot erhalten. Ludwig Bielmeier wies darauf hin, dass es beim alten Standort der Telefonzelle in der Badstraße zu Senkungen im Erdreich gekommen sei. Der Bauhof soll die Senkung auffüllen, wurde beschlossen

Nach dem Starkregen im Juni 2016 hatte sich der Gemeinderat entschieden, ein Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept für den Chamer Bach in Auftrag zu geben. Der Auftrag ging an das Ingenieurbüro des Deggendorfer Sachverständigen Prof. Rudolf Metzka. Dessen Honorarkosten von rund 8500 Euro werden zun 75 Prozent v om Freistaat bezuschusst.

Weitere Vergaben

Ein weiterer Punkt war die Vergabe der Wegepflasterung am Friedhof. Den Auftrag für die Pflasterung des Friedhofsweges sowie Aufstellflächen für fünf Ruhebänke mitsamt Herstellung des Biomülllagerplatzes erhält gemäß Beschluss des Gremiums die Firma Blüml aus Prackenbach zum Angebotspreis in Höhe von 30 294 Euro.

Im Rahmen des Haushaltsplanes 2018 wurde vom Blaibacher Gemeinderat auch die Modernisierung des Wasserpumpwerks im Zollholz vorgesehen. Hier soll eine Vorrichtung eingebaut werden, damit die Möglichkeit besteht, bei Bedarf – beispielsweise bei einem Wasserrohrbruch – das Wasser aus dem Hochbehälter in Reckendorf, auch für die Ortschaft Blaibach nutzen zu können. Hierfür erhält die Firma Muffenrohr (Schulte) aus Neutraubling den Auftrag über 3502 Euro. (khu)

beratung

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