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Inklusive Gruppe besuchten den jüdischen Friedhof bei Windischbergerdorf

Am Montagabend trafen sich einige Interessierte in Windischbergerdorf am Judenfriedhof zu einer

Michael Neuberger und Kommunikationsassistentin Pia Helml berichteten über den jüdischen Friedhof von Cham.Foto: Barmherzige Brüder
Michael Neuberger und Kommunikationsassistentin Pia Helml berichteten über den jüdischen Friedhof von Cham.Foto: Barmherzige Brüder

Cham.Führung. Veranstalter war die Kontakt- und Beratungsstelle der Offenen Behindertenarbeit in Cham, Barmherzige Brüder Reichenbach und die Katholische Erwachsenenbildung Cham. Geschäftsführender Bildungsreferent der katholischen Erwachsenenbildung Michael Neuberger, führte die inklusive Gruppe, durch den Friedhof.

Neben vielen weiteren Themen wurden zum Beispiel die Unterschiede zum Christentum erläutert. Grabbepflanzungen und Blumen gibt es normalerweise auf einem jüdischen Friedhof nicht. In einem christlichen Umfeld wurde das zunehmend nicht mehr streng durchgehalten. Stattdessen sieht man immer wieder kleine Steinchen auf den Gräbern liegen. Sie sagen: Angehörige besuchen die Gräber und denken an die Toten. Außerdem sind Jüdische Friedhöfe meist nicht so sorgfältig gepflegt wie christliche. Sie symbolisieren die Vergänglichkeit des Menschen. Man lässt der Natur eher freien Lauf.

Juden werden in einem einfachen weißen schmucklosen Totenhemd bestattet. Bei Männern Beigabe des Tallit (Gebetsmantel). Bestattung in einer roh gezimmerten Holzkiste. Weit verbreitet ist der Brauch, den Toten Sand aus Israel mit in den Sarg zu geben. So kommen die Verstorbenen mit der Erde des Heiligen Landes in Berührung.

Der Vortrag erfolgte in einfacher Sprache und wurde von der Kommunikationsassistentin Pia Helml begleitet.

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