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Montag, 20. August 2018 27° 1

Kultur

Internationale Woche im Spital

Bands aus Russland, den USA, Portugal und Estland kommen.

Ein wildes russisches Quartett aus Damen tritt am Mittwoch im Spital auf: Iva Nova aus St. Petersburg. Foto: Tomato Production
Ein wildes russisches Quartett aus Damen tritt am Mittwoch im Spital auf: Iva Nova aus St. Petersburg. Foto: Tomato Production

Viechtach.Auch in dieser Woche treten wieder einige internationale Gruppen in Viechtach auf. Den Anfang machen am Mittwoch Iva Nova aus Russland. Slawische Seele trifft auf Jazz, Folk, Punk und mehr. Die vier experimentierfreudigen Damen von Iva Nova aus Sankt Petersburg machen Musik, die unverwechselbar, packend und phantasievoll ist. Live treten sie schon seit 15 Jahren in ihrer Heimat, aber auch auf diversen Touren durch ganz Europa in Clubs und auf Festivals, auf.

Am Freitag folgen ihnen Arms and Sleepers aus den USA – eine der erfolgreichsten TripHop-Bands mit 26 Veröffentlichungen. Weich programmierte Electronica und surrende Synthesizer werden bei der Live-Show mit Percussion und Schlagzeug angereichert – mit zugehörigen Visuals per Beamer kann man perfekt in die Musik von Arms and Sleepers eintauchen. Im Spital tritt die Gruppe als Trio auf und präsentiert eines ihrer seltenen Konzerte mit voller Band. Ihrem Ambient-Sound mischen sie auch mal Jazz-Trompete oder Postrock-Gitarren bei, im Gegensatz zu reiner TripHop-Musik erklingen auch einmal Gesangsstimmen von Gastmusikern.

Aus Portugal kommt am Samstag die Multiinstrumentalistin Rita Braga. Neben einer großen Anzahl an Instrumenten (Ukulele, Banjo, Piano, Synthesizer…) bedient sich die aus Lissabon stammende Musikerin auch bis zu zehn verschiedener Sprachen, um ihren ausgefallenen Musikmix zu performen. Ein ausgefallener Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt – Rita verzaubert ihre Zuhörer vom ersten Moment an. Präsentiert wird das Konzert von Tam Tam München, die auch die Aftershow mit DJs bestücken.

Ein weiteres Elektronik-Set erwartet die Gäste am Sonntag: Das Duo Tiktaalik aus Estland und Berlin wurde erst 2016 gegründet. Die Stimme von Sängerin Layn erinnert an Björk, die fetten Beats rücken das Duo in die Region Massive Attack oder Goldfrapp. Gefühlt kommt das Ganze irgendwo aus den Weiten und Tiefen Islands – mal dünne Eisschicht, mal heiße Geysire. So spannend und vielfältig ist auch ihr Debüt-Album, das Tiktaalik auf dieser Tour präsentieren. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei – um Spenden für die Künstler wird gebeten.

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