MyMz
Anzeige

Projekt

ISEK startet mit Ortsrundgang

Beim Entwicklungsprojekt für den Markt sind jetzt die Bürger gefragt“. Ein Fragebogen wird versandt.
Von Helga Brandl

Vertreter des Planungsbüros erörterten mit Bürgermeister Markus Müller, mit Vertretern der Fraktionen und mit Rathausmitarbeitern die nächsten Schritte zur Entwicklung des „ISEK”. Foto: Helga Brandl
Vertreter des Planungsbüros erörterten mit Bürgermeister Markus Müller, mit Vertretern der Fraktionen und mit Rathausmitarbeitern die nächsten Schritte zur Entwicklung des „ISEK”. Foto: Helga Brandl

Neukirchen beim Heiligen Blut.Der Markt hat die Ausarbeitung eines „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ – kurz ISEK – in Auftrag gegeben. In einer Arbeitssitzung hat Bürgermeister Markus Müller zusammen mit den von den Fraktionen entsandten Marktratsmitgliedern und Rathausmitarbeitern zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro SHL die nächsten Schritte geplant. „Jetzt sind die Bürger gefragt“, fasste der Bürgermeister das Ergebnis im Hinblick auf die Fragebogenaktion an alle Haushalte der Marktgemeinde zusammen.

Dr. Emil Lehner und Dipl.-Ing. Christina Lehner vom Büro SHL aus Weiden erläuterten zu Beginn das Vier-Phasen-Prinzip ihrer Vorgehensweise. Zunächst soll der Bestand im Rahmen eines Ortsrundganges und einer Haushaltsbefragung ermittelt und dokumentiert werden. Im nächsten Schritt werden Stärken und Schwächen analysiert, dann strategische Ziele definiert, bevor es zu den operativen Zielen mit konkreten Projekten nach Priorität und den dazu gehörigen Kosten geht. In Arbeitsgruppen und bei einer Bürgerversammlung soll der Prozess zusammen mit der Bevölkerung entwickelt werden. Im Herbst soll dann das Konzept fertig sein.

Ausführlich nahm sich die Arbeitsgruppe Zeit, um den Fragebogen zu entwerfen, der Ende Februar oder Anfang März verschickt werden soll. Markus Müller legte Wert darauf, dass nicht nur die unmittelbar im Sanierungsgebiet des Hauptorts betroffenen Anwesen befragt werden. „Alle Einwohner und Gäste kommen ins Ortszentrum, um hier einzukaufen, ins Rathaus oder in die Kirche zu gehen, die Gastronomie, das Museum sowie „Kultur im Schloss“ zu besuchen oder Freunde aber auch Verwandte zu besuchen. Sie kommen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, suchen einen Parkplatz, nutzen die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze und haben deshalb bestimmt eine Meinung, die gehört werden soll“, so der Bürgermeister. Das sah auch Marktrat Roland Altmann so, der ISEK als „einen elementaren Bestandteil für die Zukunft unserer Kommune“ sieht.

Im Fragebogen wird die Zufriedenheit insgesamt sowie speziell zu den Themenbereichen Wohnen, Kinder, Soziale Kontakt, Straßen und Parken, Sicherheit, Freizeitmöglichkeiten und Lebensqualität abgefragt. Der nächste Abschnitt betrifft die Versorgung für den täglichen Bedarf, die Identifikation und die Teilnahme am öffentlichen Leben sowie das Image der Marktgemeinde.

Rundgang

  • Termin:

    Treffpunkt mit Vertretern des Planungsbüros und dem Bürgermeister ist am Donnerstag, 6. Februar, um 15 Uhr, am Schulparkplatz.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht