mz_logo

Region Cham
Donnerstag, 19. Juli 2018 27° 1

Vortrag

Israel in lebendigen Bildern

Dr. Michael Jobst zeigte Senioren Eindrücke von seiner Pilgerreise. In Jerusalem kam es zu einer Begegnung mit André Rieu.

  • Die Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem ist eine religiöse Stätte des Judentums. Foto: Dr. Michel Jobst
  • Dr. Michael Jobst (mit weißem Hemd) hat bei den Rodinger Senioren über seine Pilgerreise an Ostern nach Israel berichtet. Foto: Kneitinger

Roding.Der sozial-caritative Ausschuss des Pfarrgemeinderates hatte zum monatlichen Treffen ins Haus der Pfarrgemeinde eingeladen. Damian Mathejczyk begrüßte dazu Dr. Michael Jobst. Dieser berichtete mit beeindruckenden Aufnahmen in einem Lichtbildervortrag über seine Eindrücke vom Programmablauf und den Höhepunkten seiner Wallfahrt nach Israel.

Eine rund 40-köpfige Reisegruppe hatte sich am Ostermontag zusammen mit Stadtpfarrer Holger Kruschina als geistlichem Beirat und dem Hubert-Velten-Chor auf die Reise ins Heilige Land gemacht. Vom Flughafen München aus ging es nach Tel Aviv – und von dort aus weiter zu einem Hotel am See Genezareth. Zuerst wurde die Hochzeitskirche in Kanaa besichtigt, die an das Wunder Jesu (Verwandlung von Wasser zu Wein) erinnert.

Anschließend wurde die Stadt Nazareth erkundet. Hier war die Besichtigung der Verkündigungsbasilika mit der Grotte, in der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria erschienen ist, der Höhepunkt. Kruschina zelebrierte in der benachbarten Josefskirche einen Gottesdienst, den der Hubert-Velten-Chor musikalisch gestaltete. Besucht wurden weiter die historischen Ausgrabungen in Karfarnaum. In Tabgha, dem Ort der wundersamen Brotvermehrung, fand ein Konzert des Hubert-Velten-Ensembles statt, dem viele Pilger aus verschiedenen Nationen lauschten. Am nächsten Tag zelebrierte Kruschina am Berg der Seligpreisung, dem Ort der Bergpredigt hoch über dem See Genezareth, wo man einen traumhaften Blick über den See hatte, eine Messe unter freien Himmel. Es wurde auch ein Abstecher auf die Golanhöhen unternommen, hier bot sich ein Blick über die Grenze zu Syrien. Weiter ging die Reise am nächsten Tag durch das Jordantal und die Wüste Judäa, wo auch der Berg Tabor, der Ort der Verklärung Christi, besucht wurde, und wo wieder ein Gottesdienst gefeiert wurde. Auch wurde das Umland Jerusalems und Bethlehems besichtigt. Hier war wegen des orthodoxen Osterfestes viel Polizei und Militär präsent. Ein Erlebnis für die Pilger war der Besuch der Golanhöhen, ein Gebiet, das Israel von Syrien erobert hat. Von dort aus blickte man in das 50 Kilometer entfernte Damaskus, wo wegen des Krieges Rauchpilze zu sehen waren.

Als die Reisegruppe am Sonntag in der Jerusalemer Altstadt unterwegs war, traf man zufällig den Walzerkönig André Rieu. Die Pilgergruppe erzählte ihm, dass sie aus der Nähe von Regensburg kommt, und Rieu sagte, dass er die Regensburger Domspatzen kenne. Das war dann für Pfarrer Kruschina und den Hubert-Velten-Chor die Gelegenheit, zu zeigen, dass auch ehemalige Domspatzen dabei waren – und sie sangen André Rieu ein Ständchen.

Plötzlich stand in der Altstadt eine Traube von Menschen, und es war mucks-mäuschenstill. Am Ende gab es von allen Seiten verdienten Applaus. Ein Kamerateam von Rieu hielt die Szenen fest. Vieles, wie der Besuch der Geburtskirche Jesu, werde den Pilgern in Erinnerung bleiben, und es habe keinen Moment gegeben, in dem er sich während der Reise bedroht gefühlt habe, sagte Dr. Jobst. (rjk)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht