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Energieversorgung

Ja zu Bayernwerk

Die Stromkonzession bleibt in bewährten Händen.

Die Verantwortlichen (v. l.): Josef Zwicknagl, Bürgermeister Franz Reichold, Dr. André Zorger und Johann Seebauer bei der Unterzeichnung des Vertrages Foto: Reinhard Schreiner
Die Verantwortlichen (v. l.): Josef Zwicknagl, Bürgermeister Franz Reichold, Dr. André Zorger und Johann Seebauer bei der Unterzeichnung des Vertrages Foto: Reinhard Schreiner

Roding.Jetzt ist es amtlich: Die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) wird in Roding die nächsten 20 Jahre die Stromnetze betreiben. Am Dienstag hat Bürgermeister Franz Reichold im Beisein von Josef Zwicknagl, dem Leiter der Finanzverwaltung der Stadt, den neuen Strom-Konzessionsvertrag gemeinsam mit Dr. André Zorger, dem Leiter des Kommunalbereichs Ostbayern, und Johann Seebauer, dem Kommunalbetreuer des Bayernwerks, unterzeichnet.

Die Stadt Roding hatte dem Bayernwerk den Zuschlag für die Stromkonzession erteilt. Somit ist das Bayernwerk in den nächsten 20 Jahren für die Stromnetze der Kommune und die sichere Versorgung seiner Bürger mit elektrischer Energie verantwortlich. Die Konzession erlaubt dem Bayernwerk, Leitungen und Versorgungsanlagen in öffentlichen Wegen zu verlegen.

Bürgermeister Reichold sagte zur Entscheidung der Kommune: „Das Bayernwerk hat das schlüssigste Konzept für eine zukunftsweisende langfristig sichere Versorgung vorgelegt und aufgezeigt, wie es die Energiewende in unserer Gemeinde konkret voranbringt.“ Das habe den Stadtrat davon überzeugt, die bewährte und vertrauensvolle Partnerschaft fortzusetzen. In der bisherigen Zusammenarbeit habe man das Bayernwerk als kompetenten, fairen und zuverlässigen Partner kennengelernt.

„Unser Unternehmen ist in Bayern tief verwurzelt. Uns liegt viel daran, durch eine leistungsfähige Energiein-frastruktur und vielfältige Dienstleistungen zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft unserer Heimatregion beizutragen. Daher freuen wir uns sehr über das Vertrauen, das die Gemeinde Roding weiterhin in uns setzt“, sagte André Zorger.

Die Stadt Roding liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Kundencenters Schwandorf. Zum Stromnetz der rund 12 500 Einwohner zählenden Kommune mit rund 90 Ortsteilen gehören 138 Trafostationen, ein Mittel- und Niederspannungs-Stromnetz von über 460 Kilometern und knapp 3800 Industrie-, Gewerbe- und Hausanschlüsse. Der jährliche Stromverbrauch liegt bei knapp 100 Millionen Kilowattstunden.

Mit fortschreitender Energiewende nimmt die Anzahl dezentraler Anlagen, die aus erneuerbaren Energien Strom erzeugen, weiter zu. Dadurch steigen die Anforderungen an das Netzmanagement und den Netzausbau, um die Versorgung stets stabil zu halten. „Wir verfügen über viel Know-how, auch was den Einsatz innovativer Techniken zur Netzstabilisierung betrifft, und investieren vorausschauend“, erklärte Zorger. Rund 819 EE-Erzeugungsanlagen befinden sich im Netzgebiet Roding mit einer Einspeiseleistung von knapp 37,1 Millionen Kilowattstunden. In das Stromnetz des Bayernwerks speisen bereits knapp 300 000 dezentrale Erzeugungsanlagen Ökostrom ein, er stammt insbesondere aus Photovoltaik-, Windenergie-, Wasserkraft- und Biogasanlagen.

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2700 Mitarbeitern für eine sichere Energieversorgung der rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 154 000 Kilometer, sein Gasnetz 5800 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34 600 Kilometer.

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