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Montag, 25. Juni 2018 21° 6

Glaube

Jesus ist Beifahrer in allen Fahrzeugen

Pfarrer Albert Hölzl zelebrierte am Pfingstmontag den Motorradgottesdienst bei der Steinloher Wallfahrtskirche.

  • Vor dem Altar war ein Kreuz aus Helmen auf den Boden gelegt. Fotos: wbf
  • Segen für die Biker, Auto- und Radfahrer

Steinlohe.Täglich machen wir uns auf den Weg – mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Ob im Beruf, in der Freizeit oder einfach, um Besorgungen zu machen. Dabei sind wir unzähligen Gefahren ausgesetzt. Es ist keineswegs, auch wenn es so erscheint, selbstverständlich, jedes Mal gesund und heil von einer noch so kurzen Fahrt zurückzukehren. Deshalb sollte einer immer Beifahrer sein: Jesus.

Dass er seine schützende Hand über uns hält, darum baten die Gläubigen am Pfingstmontag beim Motorradgottesdienst bei der Steinloher Wallfahrtskirche. Vor dem Altar lagen Motorradhelme in Form eines Kreuzes auf dem Boden. Doch zum Gottesdienst waren nicht nur Biker eingeladen, sondern alle Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft. Denn im Anschluss an den Gottesdienst segnete Pfarrer Albert Hölzl alle Fahrzeuge und besprengte sie mit geweihtem Wasser – ob mit Motor oder ohne, mit zwei oder vier Rädern. „Die Wege, die wir in dieser Welt zurücklegen, und sind sie noch so kurz, sind letztlich immer nur ein kleines Stück des langen Weges, der zu Gott führt“, sagte Hölzl. „Stellen wir uns und all diese Wege unter den Segen Gottes.“ In seiner Predigt fragte der Pfarrer, was so viele Biker dazu bewege, Motorrad zu fahren – wohlwissend, dass man sich dabei zahlreichen Gefahren aussetze. Oft gerate man im Straßenverkehr in brenzlige Situationen, sei unachtsam oder verfalle in Geschwindigkeitsrausch. Vor allem Biker müssten auf ihr fahrerisches Können und auf ihre Maschine vertrauen. Aber auch vorausschauend fahren, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Und dennoch passierten Unfälle, bei denen sich Menschen schwer verletzen oder sterben. Deswegen sei es unerlässlich, mit Helm und Schutzausrüstung zu fahren – und den einen wichtigen Beifahrer als Sozius dabei zu haben: „Mit Gottes Segen mögen wir alle heil zurückkehren“, wünschte sich Hölzl. Jesus wolle dabei sein, wenn man die schönen Wege und Straßen des Lebens befahre. Jesus gebe nicht nur seinen Aposteln, sondern auch uns Menschen das Versprechen: „Seid gewiss, ich bin bei euch bis ans Ende der Welt.“

Musikalisch wurde der Gottesdienst in diesem Jahr vom Aster Kirchenchor unter der Leitung von Lisa Laubmeier gestaltet. Am Ende des Gottesdienstes meinte Pfarrer Hölzl, dass man heute den Segen Gottes für Fahrzeuglenker aller Art erbitten wolle. Gottes Segen habe jeder nötig. Mit dem Segen wolle Gott seine Hand über die Fahrer halten und sie vor Unglück und Schaden im Berufsverkehr und in der Freizeit schützen. Jeder Fahrer trage aber auch Verantwortung dem Nächsten gegenüber. Mit ihren Bikes, Fahrrädern, Autos und Traktoren fuhren die Gläubigen an Pfarrer Albert Hölzl vorbei, um den Segen für sich und die Fahrzeuge zu erhalten. (wbf)

Gottesdienst

Segen: Pfarrer Albert Hölzl segnete alle Fahrzeuge.

Dank: Am Ende dankte er allen, die den Motorradgottesdienst mitvorbereitet, den Altar und die Bänke aufgebaut und in irgendeiner Weise mitgeholfen hatten.

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