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Erfolg

Jetzt wartet der Bezirksentscheid

Mit einer starken Abordnung hat Schorndorf die Auszeichnung zum Kreissieger „Unser Dorf hat Zukunft“ entgegengenommen.

Die Schorndorfer Delegation konnte in Furth im Wald von Landrat Franz Löffler die Urkunde für den Kreissieg beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ entgegennehmen.  Foto: csa
Die Schorndorfer Delegation konnte in Furth im Wald von Landrat Franz Löffler die Urkunde für den Kreissieg beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ entgegennehmen. Foto: csa

Schorndorf.Es ist heuer bereits die zweite große Auszeichnung für die Kommune, war sie doch bereits Ende September in Nürnberg von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker als einer von zwei Oberpfalzsiegern mit dem „Gütesiegel Heimatdorf 2019“ und einem Preisgeld in Höhe von 60 000 Euro belobigt worden.

Nun ging es am Mittwochabend nach Furth im Wald, um im Rahmen der Jahresversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege von Landrat Franz Löffler die nächste Urkunde verbunden mit einer Geldprämie in Höhe von 400 Euro entgegenzunehmen.

Wichtige Rolle der Vereine

Beim 27. Wettbewerb auf Kreisebene hat sich Schorndorf in der Kategorie bis 3000 Einwohner immerhin vor dem Markt und bekannten Wallfahrtsort Neukirchen beim Hl. Blut behauptet. Neben Bürgermeister Max Schmaderer war die gut 20-köpfige Schorndorfer Delegation auch mit einigen Gemeinderäten sowie Vertretern der örtlichen Vereine besetzt, allen voran der Obst- und Gartenbauverein mit dem Vorsitzenden Dominik Michalke und dem Ehrenvorstand Hans Wiesinger. Der OGV und die Vereine unterstützten die Gemeinde auf hervorragende Art und Weise, als sich im Juli die Bewertungskommission vor Ort ein Bild gemacht hatte. Und auch beim Bezirksentscheid im kommenden Jahr werden die Vereine wieder eine wichtige Rolle spielen.

Gemeindeoberhaupt Max Schmaderer nutzte die gemeinsame Heimfahrt im Bus, um sich zu bedanken. „Diese Auszeichnung haben sich die gesamte Bürgerschaft und alle Vereine verdient“, so der Erste Bürgermeister: „Dieser Erfolg ist eine echte Gemeinschaftsleistung aller, die sich über viele Jahre hinweg für das Wohl der Kommune eingesetzt haben“.

Ein Sonderlob ging auch an die eigene Verwaltung, so wurde unter Federführung von Verwaltungssekretärin Corinna Wache für die Bewertungskommission eine überzeugende schriftliche Dokumentation erstellt. Zugleich motivierte Schmaderer bereits für den Bezirksentscheid im kommenden Jahr.

Schorndorf als Kreissieger in der Kategorie B (Orte von 601 bis 3 000 Einwohnern) konnte durch seine hervorragende Infrastruktur überzeugen. Sämtliche Versorgungseinrichtungen des Alltags seien vorhanden. Besonders im Bereich der Kinderbetreuung, der Ausstattung des Kindergartens und der Schule wurde kreativ gearbeitet.

Der Abenteuerspielplatz in Kombination mit dem Vital-Parc (Bewegungsparcours) bietet sowohl Kindern als auch Erwachsenen den sportlichen Bewegungsausgleich. Fünfzehn Kinderspielplätze dienen im Dorfgebiet dem Spielen und Begegnen.

Auch für die zunehmenden Bedürfnisse der Senioren bzw. Seniorenbetreuung vor Ort wurde in den letzten Jahren viel investiert. Die Lage des Alten- und Pflegeheims Wohnresidenz St. Raphael im Zentrum des Ortes sei sehr gut gewählt. Viele Freizeitangebote beziehen die Bewohner in das gesellschaftliche Leben mit ein. Öffentliche Bereiche, Kirche und Friedhof sind behindertengerecht erschlossen.

Lebendige Dorfgemeinschaft

Zahlreiche äußerst aktive Vereine prägen das reichhaltige soziale und kulturelle Leben im Ort. Für alle Generationen gebe es ein vielfältiges Freizeitangebot und viele Möglichkeiten sich aktiv in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Die gute Zusammenarbeit der Vereine mit der Gemeinde ist an vielen Orten sichtbar, seien es die Sportstätten oder weitere Gemeinschaftsanlagen.

Durch die öffentlichen Eingrünungen der Baugebiete sowie deren Ausgleichsflächen wird auch den Ansprüchen der Natur entgegengekommen. Fußwege führen durch die Siedlungen in die Naherholungsbereiche. Arbeitsplätze stellen die ortsansässigen Gewerbe- und Handwerksbetriebe zur Verfügung.

In die Gesamtbewertung gingen fünf Bewertungsbereiche mit jeweils einem Einzelgewicht von 20 Prozent ein: 1. Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen; 2. Soziales und kulturelles Leben; 3. Baugestaltung und Bauentwicklung; 4. Grüngestaltung und Grünentwicklung; 5. Dorf in der Landschaft. (csa)

Rückblende

  • Ergebnis:

    Herausgekommen ist dabei am Ende eine Silber-Medaille und so reichte es damals nicht ganz für die dritte und letzte Runde auf Bundesebene. (csa)

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