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Cham/Landkreis

Jobcenter plant Sprechtage und Online-Termine

Landrat Franz Löffler, Agentur-Chef Markus Nitsch, Geschäftsführer Josef Beer und Büroleiter Sven Schmuderer (von links)  Foto: Martin Neuner
Landrat Franz Löffler, Agentur-Chef Markus Nitsch, Geschäftsführer Josef Beer und Büroleiter Sven Schmuderer (von links) Foto: Martin Neuner

Cham.Dem Landkreis Cham und der Agentur für Arbeit Schwandorf als Gewährleistungsträger ihrer gemeinsamen Einrichtung „Jobcenter im Landkreis Cham“ ist sehr daran gelegen, dass die Mitarbeiter des Jobcenters alles daran setzen, den von Hartz IV betroffenen Landkreisbürgern Hilfen und Perspektiven aufzuzeigen, um nach oft jahrelanger Arbeitslosigkeit auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt wieder Fuß fassen zu können. Dass dies auch im vergangenen Jahr wieder gut gelungen ist, zeigten die Berichte von Jobcenter-Geschäftsführer Josef Beer und seinen Führungskräften in der letzten Trägerversammlung dieses Jahres.

Landrat Franz Löffler und Agentur-Chef Markus Nitsch waren vor allem von den Erfolgen bei der Integration von Flüchtlingen beeindruckt. Von den bisher insgesamt erreichten 487 Integrationen auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt fallen 174 auf Flüchtlinge. Die Flucht-Integrationsquote lag damit zum Ende des dritten Quartals mit 30,6 Prozent deutlich über den Werten des Bundes (21,1 Prozent) und Bayerns (28,9 Prozent). Auch insgesamt ist die Zahl der Familien im Landkreis, die Hartz IV-Leistungen beziehen, erneut rückläufig. Während vor einem Jahr noch 1363 Familien Leistungen bezogen, waren es Ende September nur noch 1196 Familien, also 6,3 Prozent weniger. Als erfreuliches Ergebnis aller Bemühungen konnte Josef Beer auch für dieses Jahr wieder mit einer „sagenhaft niedrigen“ Arbeitslosen-Quote von 0,7 Prozent aufwarten. Gemessen an den Quoten Deutschlands (3,1 Prozent) und Bayerns (1,2 Prozent) sei im Landkreis Cham auch diesbezüglich die Welt noch in Ordnung. Landrat Löffler und Agentur-Chef Nitsch werteten diese Erfolge neben dem hohen Niveau der Arbeit des Jobcenters vor allem auch als eindeutigen Beweis dafür, dass die Wirtschaft im Landkreis Cham nach wie vor sehr robust und erfolgreich ist. Ausdrücklich dankten beide den vielen Unternehmen im Landkreis, die gerade durch die Einstellung von Langzeitarbeitslosen eine große soziale Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.

Wie Geschäftsführer Josef Beer das Gremium weiter informierte, plant das Jobcenter ab kommendem Jahr Vor-Ort-Sprechtage in den Furth im Wald, Roding, Rötz und Waldmünchen. Einmal im Monat werden Jobcenter-Mitarbeiter vor Ort sein, um für alle Fragen rund um Hartz IV zur Verfügung zu stehen. Die Bürgermeister der vier Städte sicherten bei den vorbereitenden Gesprächen ihre volle Unterstützung zu. Sie stellen in den Rathäusern die erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung.

Und noch eine weitere kundenfreundliche Neuerung wird es 2020 geben: Mit Hilfe einer übersichtlichen Kalenderfunktion auf der demnächst neuen Jobcenter-Homepage www.jobcenter-cham.de können Kunden, die das wollen, ihre Wunschtermine online buchen. Damit werden viele Fahrten nach Cham entfallen, nur um sich einen Termin für ein Gespräch mit einem Leistungssachbearbeiter oder einem Vermittler zu besorgen.

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