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Generalversammlung

Josef Groß ist Ehrenmitglied

Die SuKK zeichnete langjährige, engagierte Veteranen aus. Konrad Schreiner verfasste Chronik zum Mahnmal.
Andreas Engl

  • Zahlreiche Mitglieder erhielten für ihre jahrelange Treue eine Urkunde und eine Ehrennadel. Foto: Andreas Engl
  • Josef Groß wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Foto: Andreas Engl

Weiding.Die Generalversammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft am Sonntag im Gasthaus Meier stand ganz im Zeichen des Danks und der Auszeichnung langjähriger Mitglieder. In der Sonntagsmesse in der Pfarrkirche wurde der verstorbenen Kameraden gedacht.

Die SuKK zählt 72 Mitglieder, davon sechs Ehrenmitglieder. Das Kriegerdenkmal liegt den Mitgliedern besonders am Herzen, betonte Vorsitzender Franz Spießl. Der Gedenkplatz erhielt 2019 hochwertige Aluminium-Fahnenmasten. Mit der CSU Weiding wurde die Nordgaukaserne besucht. Höhepunkt war der Volkstrauertag. Spießl dankte seinem Team für die Unterstützung im vergangenen Jahr.

Schriftführer Andreas Heuberger berichtete von zahlreichen weltlichen wie kirchlichen Veranstaltungen. Besonders beim 125. Gründungsfest der Feuerwehr Weiding war die SuKK stark vertreten. Stellvertretend für Kassier Alois Meier teilte Heuberger mit, der Verein stehe auf gesunden Beinen. Die Kassenprüfer Karl Holmeier und Franz Schönberger bescheinigten ihm eine einwandfreie Arbeit.

Reservistensprecher Jürgen Neidhardt wies auf die Schießergebnisse beim Kreisvergleichsschießen hin und verkündete „gute Platzierungen“. Großen Dank sprach er Vize-Vorsitzendem Walter Höpfl aus, der seine Ausrüstung kostenlos zur Verfügung stellte.

Franz Spießl war es ein Anliegen, langjährige Mitglieder für ihre Treue mit Urkunde und Ehrennadel auszuzeichnen. Der Vorsitzende gab bekannt, dass die Vorstandschaft beschloss, ein neues Ehrenmitglied aufzunehmen. Josef Groß, seit 50 Jahren Mitglied bei der SuKK Dalking, fungierte beim 125. Gründungsfest 2001 als Festleiter und trug besonders zum Gelingen des Festes bei. Als Fahnenträger fehle er nach wie vor bei keiner Veranstaltung.

Einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Kriegerdenkmals gab es von Konrad Schreiner. Der Chronik-Autor setzte sich in den vergangenen Wochen mit dem Mahnmal auseinander und sammelte zahlreiche Details. 1921 wurde das Denkmal in Form einer sich nach oben verjüngenden Stele aus Granit aufgestellt. Zwei Kupferplatten, die sich seitlich am Sockel befinden, umfassen die Namen der Vermissten aus dem Ersten Weltkrieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Mahnmal um zwei flankierende Gedenksteine erweitert. Viele weitere Daten der vergangenen 100 Jahre fasste Schreiner in seinem Geheft zusammen.

Vize-Kreisvorsitzender Manfred Göttlinger überbrachte die Grüße des Kreisverbands und dankte für die Spende an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Die Mitgliedschaft bei der Soldaten- und Kriegerkameradschaft hat eine besondere Bedeutung“, betonte Göttlinger. Die Hauptaufgabe der SuKK, nämlich die Erinnerung an die Schrecken der vergangenen Kriege, sei wichtiger denn je.

Auch Bürgermeister Paul sprach von einem besonderen Verein, der zu den ältesten Vereinen in der Gemeinde zähle. Sein Lob galt den Mitgliedern für die Pflege des Mahnmals. Bei den geehrten Mitgliedern bedankte er sich für ihr Engagement in den vergangenen Jahrzehnten.

Seinen „Respekt für die großartige Leistung der Mitglieder“, vor allem dem neuen Ehrenmitglied, sprach MdB Karl Holmeier aus. Die vielen Teilnehmer bei der Jahresversammlung zeugten von einem beeindruckenden Zusammenhalt im Verein.

Pfarrer Franz Merl sprach den Mitgliedern seinen Dank für das gute Miteinander aus und sagte ein „herzliches Vergelt’s Gott“ für die Pflege des Kriegerdenkmals. (fea)

Die Geehrten

  • 25 Jahre:

    Jürgen Neidhardt, Franz Xaver Mückl

  • 40 Jahre:

    Karl-Heinz Herold

  • 45 Jahre:

    Konrad Schreiner, Ernst Heigl, Xaver Mückl

  • 50 Jahre:

    Josef Groß, Hans Schaufler

  • 55 Jahre:

    Erwin Luger

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