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Region Cham
Freitag, 23. Februar 2018 5

Jahresversammlung

Josef Haimerl bleibt Schützenmeister

Damen der Bergschützen landeten bei Bayerischen Meisterschaften des OSB mit der Luftpistole auf dem Stockerl.

Der neue Vorstand der „Bergschützen“ Katzberg zusammen mit den Ehrengästen Foto: cfs

Cham.Die Bergschützen haben bei ihrer Jahresversammlung Josef Haimerl als Schützenmeister bestätigt. Auch bei der Wahl des weiteren Vorstands gab es keine Probleme. Gauschützenmeister Thomas Platzer brachte es auf den Punkt, als er in seinem Grußwort meinte: „Bei den Bergschützen funktionieren das sportliche wie das gesellschaftliche Leben ausgezeichnet und sie sind ein gesunder und aktiver Verein, bei dem auch eine gute Jugendarbeit betrieben wird.“

Haimerl erinnerte, dass sich der Verein mit einer Luftpistolenmannschaft in der Bezirksoberliga, einer Damenmannschaft mit dem Luftgewehr und erstmals mit einer Auflagemannschaft an den Rundenwettkämpfen beteiligte. Obwohl sich der Verein eine neue Luftpistole anschaffte, stehe der Verein finanziell gut da, sagte der Schützenmeister.

154 Mitglieder

Detailliert ließ Schriftführerin Sonja Gerschütz das Vereinsleben Revue passieren. Sie zeigte auf, dass die Bergschützen ihren Mann standen und auch selbst Feste erfolgreich veranstalteten. Sechs Mitglieder – ein Jugendlicher und fünf Erwachsene – traten dem Verein bei. Somit zählen die Bergschützen nach drei Sterbefällen und einem Austritt 154 Mitglieder. Bei 13 Schießabenden, bei denen zwischen 15 und 38 Schützen anwesend waren, pflegten die Schützen das gesellschaftliche Beisammensein.

Höhepunkte waren das Wanderpokal- und Geburtstagsschießen, Königsschießen, die Vereinsmeisterschaft mit 46 Teilnehmern sowie die Dorfmeisterschaft mit 130 Einzelstartern und 30 Mannschaften. „Eine Veranstaltung, die aus dem gesellschaftlichen Leben in Katzberg nicht mehr wegzudenken ist.“ Als „großen Erfolg“ bezeichnete die Schriftführerin auch das Oktoberfest, bei dem sich die Mitglieder Karin und Dr. Karl Vetter als Schirmherrn zur Verfügung stellten. „Für sie haben wir extra die Dorfgrenzen verschoben, damit sie „echte Katzberger“ sind“, sagte die Schriftführerin. Höhepunkte waren auch der Tagesausflug als Nachmittagswanderung auf den Gallner am „Goldsteig Wanderweg“, das Martinigansschießen mit 38 Teilnehmern und die Christbaumversteigerung. Auch an den Veranstaltungen der Pfarrei Sankt Josef und dem Volkstrauertag in Katzberg, der von den Bergschützen ausgerichtet wurde, beteiligte sich der Verein ebenso wie an den Veranstaltungen des Schützengaus Cham. Mit 50 Schützen nahmen die Bergschützen am Volksfestumzug in Cham teil.

Eine gute Bilanz wies Jugendleiter Christof Brandl auf. Durchgeführt wurden das Jugendkönigsschießen und die Vereinsmeisterschaft. An den Schießveranstaltungen des Gaus nahm der Schützennachwuchs zahlreich und mit Erfolg teil. Durch ihre Platzierungen konnten sich viele Jungschützen für die Landesmeisterschaft in Pfreimd qualifizieren. Er bemängelte, dass nur Katrin Fenzl daran teilnahm, obwohl für Fahrgelegenheit gesorgt gewesen wäre. Aktuell beteiligt sich der Schützennachwuchs am Rundenwettkampf mit einer Junioren-Luftgewehrmannschaft und einer Schülermannschaft.

Erfolge für Katrin Fenzl

Katrin Fenzl war die dominierende Schützin bei den Junioren mit der Luftpistole. Im Juni stand für den Katzberger Schützennachwuchs das wichtigste Ereignis an: die Landesmeisterschaften des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) in Pfreimd. Dabei konnte Katrin Fenzl mit der Luftpistole bei den Junioren A den Titel des Bayerischen Meisters verteidigen. Für Katrin Fenzl bedeutete das Ergebnis die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, an der sie jedoch verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte. Tanja Müller belegte den 3. Platz bei den Damen, ebenfalls mit der Luftpistole. Beim Gaujugendweihnachtsschießen des Gaus konnten die Jugendlichen gute vordere Plätze belegen. Tobias Müller wurde dabei zweiter Ritter in der Luftpistolen-Königswertung.

Obwohl der Verein aus eigenen finanziellen Mitteln im letzten Jahr zahlreiche Investitionen getätigt hat, fiel der Kassenbericht von Robert Eder positiv aus. Gauschützenmeister Thomas Platzer bezeichnete die „Bergschützen“ als einen gut funktionierenden Verein, bei dem das sportliche wie gesellschaftliche Leben gut funktioniert. Großes Lob und Respekt zollte er den Jugendleitern mit Christof Brandl, Sepp Brandl und Tanja Müller. „Bei euch ist alles im grünen Bereich, und der Schützengau kann sich immer auf euch verlassen. Die guten Ergebnisse auf Landesebene sind Beweis, dass bei den Bergschützen gute Jugendarbeit geleistet wird“, betonte der Gauschützenmeister.

3. Bürgermeister Sepp Blaha bescheinigte den Bergschützen ein aktives Vereinsleben. „Die Berichte zeigen, dass der Verein gut dasteht. Ein lebendiges Vereinsleben ist für eine Kommune wichtig, weil es ja nach der Familie ein sogenanntes Bindeglied und ein Garant für das Zusammenleben in einem Ortsteil darstellt“, betonte der stellvertretende Bürgermeister. Lobenswert sei auch die Jugendarbeit. Wer in die Jugend investiert, sichert sich die Zukunft. Aber nicht nur der sportliche Bereich werde in Katzberg groß beschrieben. „Wo sich Menschen treffen, dort ist Begegnung.“ (cfs)

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