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Josef Steiner feierte 95. Geburtstag

Der rüstige Jubilar hat sich auch mit Arbeit fit gehalten.

Josef Steiner mit 95 im Mittelpunkt der Schützen und Patrioten Foto: rjm
Josef Steiner mit 95 im Mittelpunkt der Schützen und Patrioten Foto: rjm

Roding.Vital wie beim 90. feierte Beppo, so nennen ihn seine Freunde und Bekannten, am Samstag im Gasthaus Hecht seinen 95. Geburtstag. Er lud dazu seine Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte ins Gasthaus Hecht ein. Viele kamen und freuten sich auf die Begegnung mit ihm. Der beliebte Jubilar hieß alle persönlich willkommen und freute sich besonders darüber, dass einer seiner engsten Freunde, „Kini“ Max Mückl, dabei war. Josef Steiner sagte: „Mich freut’s, dass ihr so zahlreich gekommen seid. Ich wünsch euch einen guten Nachmittag und einen noch schöneren Abend.“

Kaplan Sebastian Scherr gratulierte im Namen der Pfarrei. Gekommen waren neben seiner Familie seine engsten Freunde und 3. Bürgermeister Alfred Wittmann, der die Glückwünsche der Stadt Roding ebenso überbrachte. Der Schützengau Roding war mit Obergauschützenmeister Hans Nirschl vertreten. Vom Deutschen Schützenbund kamen der Vize-Präsident Sport, Gerhard Furnier, und der Bundesreferent und der Kampfrichter des DSB, Norbert Czupalla. Große Abordnungen kamen von der Schützengesellschaft 1670 Roding, der Steiner seit vielen Jahren angehört und bei der er zum Ehrenmitglied vor vielen Jahren ernannt wurde. Der Jubilar ist nicht nur ein guter Schütze und Träger vieler Auszeichnungen, sondern auch ein Förderer der Jugend und Erfinder von Vorrichtungen, die jungen Schützen den Einstieg in den Schießsport erleichtern. Die Rodinger Patrioten waren mit „Kini“ Max Mückl, Erich Meier und Reinhold Böhm an der Spitze gekommen und übergaben eine Ehrenurkunde.

Josef Steiner ist in Moosburg geboren und wuchs mit fünf Geschwistern auf. Dort ging er zur Schule und lernte anschließend bei der Firma Steinbock in Moosburg den Beruf „Werkzeugmacher“. Nach der Gesellenprüfung wurde er Soldat, war als Gebirgsjäger in Frankreich und Russland eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er weiter bei Steinbock in Moosburg, machte die Meisterprüfung und ging dann zur Gießerei Hofmann nach Windsheim. 1965 kam er zu seiner Lehrfirma, der Firma Steinbock nach Moosburg, zurück und übernahm das in Aufbau befindliche Werk in Roding.

Bis 1984 leitete er erfolgreich die Rodinger Niederlassung des bekannten Moosburger Staplerherstellers. Als der Betrieb durch die Firma Crown übernommen wurde, war er auch da noch einige Zeit tätig.

1954 heirate Josef Steiner seine Frau Therese, geborene Glück. Sie schenkte ihm einen Sohn, aus dessen Familie stammen seine drei Enkel, Alisa, Silvan und Georgia. Sie drückten ihrem Opa an seinem Jubeltag fest die Hand und sagten mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ danke. Steiner ist mit 95 noch rüstig und voller Humor. Sein Alter merkt man ihm nicht an Gefragt nach seiner Lebensweisheit und wie man mit 95 noch so fit sein kann, sagte er nur schlicht: „Arbeiten“. (rjm)

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