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Jahrestagung

Josef Wess bleibt MSC-Vorsitzender

Further Club will in diesem Jahr wieder in den Motorsport einsteigen und sich im Rathaus mehr Gehör verschaffen.
Volkmar Dimpfl

  • Die bisherige Vorstandschaft wurde wiedergewählt, hier (v. r.e.) Josef Wess (1. Vorsitzender), Karlheinz Hastreiter (2. Vorsitzender und Schriftführer). Foto: Volkmar Dimpfl
  • Der Vorsitzende des ADAC Nordbayern, Herbert Behlert, erhielt vom MSC Furth einen Keramikdrachen. Bürgermeister Bauer(re.) informierte ihn über den Drachenstich. Foto: Volkmar Dimpfl

Furth im Wald.Der Motorsportclub im ADAC Furth im Wald möchte dieses Jahr wieder in den Motorsport einsteigen. Nachdem der Cartsport weggebrochen war und die Resonanz auf entsprechende Veranstaltungen zu wünschen übrig ließ, konzentrierte sich der Verein auf Aktivitäten zur Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung. Dieses Jahr will man aber in den ADAC Slalom „Youngster Cup“ einsteigen.

Vorsitzender Josef Wess eröffnete die Jahresversammlung im Restaurant VIP. Neben dem harten Kern begrüßte er auch Bürgermeister Sandro Bauer und den Vorsitzenden des ADAC Nordbayern, Herbert Behlert. In seinem Tätigkeitsbericht ging er auf das Thema Motorsport ein und sagte, dass der Club hier nicht mehr aktiv war. Doch nun wolle man über den Slalom „Youngster Cup“ wieder ansetzen. Dieser Wettbewerb biete einen Einstieg in die Welt des Automobilsports. Junge Erwachsene (16 bis 23 Jahre) können hier das sportliche Auto- und Slalomfahren lernen. Wess konnte auch vermelden, dass der Further Club zu den 90 Ortclubs des Gaus Nordbayern zähle, die noch aktiv seien.

Schwerpunkte 2019

Der Schwerpunkt der Aktivitäten lag 2019 vor allem bei den wesentlichen Aufgaben des ADAC-Ortsclubs. Man organisierte Fahrradturniere und unterstützte die Verkehrserziehung an den Further Schulen. Wess bedauerte den nicht sehr guten Zustand des Verkehrsübungsplatzes bei der Grund- und Mittelschule. Die Situation sei etwas verbessert, doch müsse noch einiges geschehen. Vor allem brauche der Platz Verkehrsampeln. Hier sei man aktiv geworden, die Realisierung sei absehbar. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass der Verein eine eigene Geschwindigkeitsmessanlage anschaffte, die der Stadt zur Verfügung gestellt werde.

Die neun anwesenden Wahlberechtigten wählten die Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre. Dabei wurde der bisherige Vorstand weitgehend bestätigt (siehe Info-Teil oben).

Die Vorschau des Vorstands umfasste Fahrradturniere, Verkehrserziehung an den Schulen und den Ausbau des Verkehrsübungsplatzes einschließlich Ampelanlage. Außerdem wolle man Clubabende organisieren, Vorträge anbieten oder auch Gespräche mit der Polizei. Zur Zusammenarbeit mit der Stadt bedauerte Josef Wess, dass man oft erst aus der Presse erfahre, was im Zusammenhang mit dem Verkehr passiere, und man hier zu wenig gehört werde. Schließlich verfüge der ADAC über viele Fachleute.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Sandro Bauer auf diesen Vorwurf ein und meinte, der MSC werde nicht zu wenig gehört, aber zu wenig gefragt. Er forderte den Club auf, wie bisher erkannte Schwachstellen oder Probleme zu melden; sie würden umgehend beseitigt. Vorweg lobte Bauer den MSC für sein Engagement bei vielen Verkehrsfragen. Er sprach auch das Messen der Geschwindigkeit an. Viele merkten gar nicht, dass sie zu schnell fahren. Geschwindigkeitsmessanlagen an Ortseinfahrten seien fast Standard. Die Erfahrung zeige, dass sie auch die Wirkung erzielten. Abschließend ermutigte Sandro Bauer den MSC, im ehrenamtlichen Engagement so wie bisher weiter zu machen.

Herbert Behlert, der Vorsitzende des ADAC Nordbayern, erklärte, er sei angenehm überrascht, wie sehr sich der Further Club im Verkehrssektor engagiert habe. Allerdings passiere in vielen Ortsclubs sehr wenig, doch das sei ein allgemeines Vereinsproblem. Behlert informierte dann kurz über die Entwicklung des ADAC, mit mehr als 21 Millionen Mitgliedern der zweitgröße Verein der Welt und der größte in Europa. Er wies darauf hin, dass auch beim ADAC das Thema Tourismus immer mehr an Bedeutung gewinne, was man speziell im Gau Nordbayern nutzen solle, denn hier gebe es nun mal keine Großveranstaltungen wie ein Rennen auf dem Hockenheim-Ring.

Digitaler Motorsport

Er wies auf weitere Module des ADAC zur Verkehrssicherheit hin und erwähnte das SimRacing (digitaler Motorsport). Dabei erklärte er, dass man das System so programmieren könne, dass damit auch ein Fahrsicherheitstraining (etwa für ältere Verkehrsteilnehmer) simuliert werden könne.

Josef Wess bedankte sich bei Herbert Behlert für den Besuch mit einem Keramikdrachen. Bürgermeister Sandro Bauer informierte ihn über den Drachenstich. (fvd)

Der MSC-Vorstand

  • 1. Vorsitzender:

    Josef Wess

  • 2. Vorsitzender:

    Karlheinz Hastreiter

  • Kassier:

    Werner Tischner

  • Schriftführer:

    Karlheinz Hastreiter

  • Verkehrsreferent:

    Franz Riedl

  • Sportleiter:

    Franz Riedl

  • Beisitzer:

    Steffi Voß, Robert Bauer

  • Kassenprüfer:

    Peter Voß, Karlheinz Krämmer

  • Delegierte:

    Karlheinz Hastreiter, Josef Wess

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