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Politik

JU tritt mit eigener Kreistags-Liste an

Kernteam hat die ersten Vorbereitungen bewältigt. Lebensqualität soll erhalten bleiben, der Landkreis soll sich weiterentwickeln.

Das Kernteam der Jungen Union bereitet eine eigene Kreistags-Liste vor. Foto: Nikolaus Brandl
Das Kernteam der Jungen Union bereitet eine eigene Kreistags-Liste vor. Foto: Nikolaus Brandl

Cham.Die Junge Union im Landkreis Cham wird mit einer eigenen Liste bei der Kreistagswahl 2020 antreten. Das hat der Verband bereits vor mehreren Wochen beschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein mehrköpfiges Kernteam habe die ersten Etappen der Vorbereitung bewältigt. Dieses bestehe aus engagierten Bürgerinnen und Bürger zwischen 18 und 40 Jahren aus allen Regionen des Landkreises Cham.

Als JU-Liste habe man bürgerliche, christlich-soziale Grundwerte. „Wir engagieren uns in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und decken beruflich ein breites Spektrum ab. Wir leben gerne im Landkreis Cham und wollen, dass unsere Heimat auch in Zukunft ein Ort bleibt, der den Menschen eine hohe Lebensqualität und die besten Chancen bietet.“

Die Liste will „frischen Wind und neue Ideen in die Landkreispolitik bringen“ und so einen aktiven Beitrag gegen Politikverdrossenheit leisten. „Dabei wollen wir nicht nur der Jugend eine Stimme geben, sondern alle Generationen ansprechen.“ Der Landkreis habe sich in den vergangenen 20 Jahren außerordentlich gut entwickelt. „Doch wir erleben zurzeit, dass sich unsere Welt in einem tiefgreifenden Wandel befindet. Dieser Wandel bietet uns aber auch Chancen zu gestalten.“ Diese Chancen wollen die JUler „dort ergreifen, wo unser Landkreis vor ganz konkreten Herausforderungen steht“.

Digitalisierung und Weltpolitik veränderten ganze Wirtschaftszweige und das habe Auswirkungen auf Arbeitsplätze in unserer Region: positive, wie einige Start-ups und führende Mittelständler bewiesen, aber manchmal auch negative, wie „aktuell leider der Fall Conti in Roding“ zeige. „Deswegen wollen wir, dass sich der Landkreis stetig wirtschaftlich weiterentwickelt und auch künftig einen Branchenmix ermöglicht, der hochwertige Arbeitsplätze ,dahoam‘ garantiert“. Grundlage dafür sei eine optimale Infrastruktur – nicht nur der Straßen, sondern auch des Internets, des Mobilfunks und der Bildung. Auch der letzte Winkel des Landkreises brauche stabilen Zugang zum Rest der Welt.

Im Bereich der Pflege und der Gesundheitsversorgung wollen die JUler ideale Bedingungen für die Pflege von Angehörigen und wollen sich dafür einsetzen, dass eine hochwertige medizinische Versorgung breitflächig allen Menschen im Landkreis zur Verfügung stehe. Die Versorgung mit Kardiologen, Kinderärzten und Geburtsmöglichkeiten sei ein ganz zentrales Thema, dem sie sich widmen werden.

Die Nominierung der Listensprecher und der Listenkandidaten ist für den Spätherbst vorgesehen. Zum Kernteam gehören Matthias Scherr, 23, Doktorand (Rötz); Christoph Czakalla, 34, Unternehmensberater (Bad Kötzting); Ingrid Heut, 30, Architektin (Arnschwang); Dominik Scheitinger, 29, Bereichsleiter (Traitsching); Christoph Holmeier, 29, Lehrer (Weiding); Nikolaus Brandl, 31, Hotelier (Rimbach); Evi Killermann, 27, Rechtsanwaltsfachangestellte (Cham); Christina Staudinger, 20, Studentin (Bad Kötzting); Fabian Roider, 23, IT-Consultant (Cham); Julian Wanninger, 23, Sachbearbeiter für Drittmittel (Chamerau);

Michael Brandl, 34, Beamter (Bad Kötzting)

Thema Umwelt

  • Wandel:

    Mit einem tiefgreifenden Wandel sieht die JU auch unsere Umwelt konfrontiert. „Wir wollen einen ökologisch stabilen und lebenswerten Landkreis.“

  • Ansatz:

    Der Ansatz der JU sei dabei aber nicht, „einzelne Gruppen, wie die der Landwirte zu Verlierern zu machen“. Sie wolle stattdessen „durch kluge Planung und Technologie erfolgreich sein“.

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