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Hochzeit

Julia und Vincent Bauer sagten „Ja“

Julia und Vincent Bauer aus Haidhäuser schlossen in der Wallfahrtskirche auf dem Lamberg den bund fürs Leben.
Holder Hierl

Mit altem VW-Bus, Brautjungfern und Kindern kamen Julia und Vincent Bauer zur Kirche auf dem Lamberg.Foto: chi
Mit altem VW-Bus, Brautjungfern und Kindern kamen Julia und Vincent Bauer zur Kirche auf dem Lamberg.Foto: chi

Cham.Gegen Mittag am Samstag hätten normalerweise die Glocken der Walburgakirche auf dem Lamberg geläutet, denn da ließen sich Julia und Vincent Bauer, derzeit noch wohnhaft in Haidhäuser, im Wallfahrtsgotteshaus das Sakrament der Ehe spenden und ihre Familie heiligen, wie es Pfarrer Josef Schemmerer, der die Messfeier hielt, ausdrückte. Da der Glockenstuhl aber noch nicht gerichtet ist, blieben die freudigen Klänge der Hochzeitsgesellschaft vorenthalten. Dafür bekamen die jungen Eheleute fünf „Sprachen der Liebe“ mit auf den Weg, auf die sie sich besinnen sollen, wenn der Alltag die Ehe belasten sollte. Nach der Messfeier erwartete die Brautleute ein kleines Spalier aus Vereinskameraden der Braut.

Die Kirche auf dem Lamberg war schon gut gefüllt und Pfarrer und Messdiener standen bereit, da schnaufte ein alter VW-Bus die steile Straße zum Gipfel hinauf und ihm entstiegen Julia und Vincent, sie Grundschullehrerin und er Polzeihauptkommissar, und wurden schon von zwei Brautjungfern und ihren drei Kindern empfangen. Auch Pfarrer Schemmerer kam vor die Kirche und reichte den Brautleuten Weihwasser als Zeichen, dass die folgende Stunde dem Gottesdienst und dem Ehesakrament gehöre, worauf in der Kirche der „Rittsteiger Dreigesang“ zu Zitherbegleitung die „Waldlermesse“ anstimmte.

Nach der Spendung des Ehesakraments und des Ehesegens sang der Dreigesang das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“, die den beiden immer helfen solle. Nach dem Gottesdienst versammelte sich vor dem Kirchenportal eine Abordnung des Trachtenvereins „Stoarieder Voggenzell“ und gratulierte ihrem Mitglied Julia sowie ihrem Mann zur Hochzeit und auch zwei Damen der Eisstöckler aus Ottenzell hatten sich von anderen Verpflichtungen losgeeist, um ihrer Kameradin, die vor zehn Jahren zu der Mannschaft gestoßen war, alles Gute für die Ehe zu wünschen. Doch dann ging’s gleich weiter zur weltlichen Feier in den „Brunnerhof“ nach Arnschwang, wo mit den Familien und Freunden gefeiert wurde. (chi)

Die Hochzeiten im Bayerwald 2018, Teil 1

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