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Lehre

Junge Zimmerer bekamen Besuch

Zimmerer-Innungen und Handwerkerschaft besuchten die Lehrlinge in der Schule.
Johann Gruber

Die jungen Leute im Berufsgrundschuljahr in der Ausbildung im Zimmerer-Handwerk mit ihren Lehrkräften und den Gästen aus Handwerk und Handel  Foto: Johann Gruber
Die jungen Leute im Berufsgrundschuljahr in der Ausbildung im Zimmerer-Handwerk mit ihren Lehrkräften und den Gästen aus Handwerk und Handel Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Mit 34 Schülern ist das Berufsgrundschuljahr (BGJ) der Zimmerer in Furth im Wald nach Jahren erstmals wieder so groß, dass zwei Klassen gebildet werden konnten. Über diese Nachricht von Schulleiter Hans Altmann freuten sich auch die Delegation der Zimmerer-Innungen Cham, Schwandorf und Amberg-Sulzbach und der Kreishandwerkerschaft Cham. Die besuchten kürzlich ihre zukünftigen Zunftkollegen.

Georg Strobel, Obermeister der Zimmerer-Innung Amberg-Sulzbach, zeigte sich positiv überrascht von der Zunahme seines Fachbereichs in diesem Jahrgang. Er wies darauf hin, dass das Berufsbild des Zimmerers komplexer geworden ist. Guten Zimmerergesellen böten sich Weiterbildungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Meister, Fachwirt, Betriebswirt oder Berufsschullehrer. „Ihr werdet gebraucht“, sagte Strobel.

Der Schwandorfer Obermeister Johann Fischer sprach an, dass bundesweit erstmals mehr Zimmerer eine Ausbildung begonnen hätten als Maurer. „Zimmerer ist ein Beruf mit Zukunft“, sagte Fischer.

„Der Handwerker verdient so viel wie der Arzt“: Das sei ein Trend in Amerika, sagte der Chamer Kreishandwerksmeister Georg Braun. Aber auch in Deutschland sei die Ausbildung im Handwerk attraktiver geworden. Die Zimmererausbildung sei vom Lehrstoff her anspruchsvoll. Er dankte den Lehrkräften und den drei Zimmerer-Innungen in der mittleren Oberpfalz für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation des Unterrichts und der Prüfungen.

Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Theodor Pregler appellierte, die Zeit im Berufsgrundschuljahr gut zu nutzen, weil die Kenntnisse im zweiten Lehrjahr vorausgesetzt würden.

Manfred Seidl, Standortleiter des Fachbereichs Baustoffe der Max Schierer GmbH Cham, bezeichnete das Handwerk als krisenfest. Er hatte für alle einen Gutschein für ein Zimmerer-Starterset im Gepäck. (fer)

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