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Kirche

Junges Führungsduo plant Themenwoche

Der Rodinger Pfarrgemeinderat hat die Arbeit aufgenommen. Die beiden Sprecher organisieren eine Themenwoche „Hoffnung“.
Von Bastian Schreiner

Pfarrer Holger Kruschina freut sich auf das junge Führungsduo des neuen Pfarrgemeinderats. Sprecher Martin Kellermeier und sein Stellvertreter Alexander Gabler (r.) wollen mit Aktionen besonders Katholiken, die sich von der Kirche abgewandt haben oder nur sporadisch kommen, erreichen. Foto: Schreiner
Pfarrer Holger Kruschina freut sich auf das junge Führungsduo des neuen Pfarrgemeinderats. Sprecher Martin Kellermeier und sein Stellvertreter Alexander Gabler (r.) wollen mit Aktionen besonders Katholiken, die sich von der Kirche abgewandt haben oder nur sporadisch kommen, erreichen. Foto: Schreiner

Roding.Der neue Pfarrgemeinderat ist erst seit wenigen Wochen im Amt, steckt aber schon mitten in den Planungen für zwei große Veranstaltungen im Sommer. Zum einen ist das Gremium in die Vorbereitungen für die Primiz von Dr. Matthias Nowotny involviert, zum anderen planen die neuen Sprecher Martin Kellermeier (22) und sein Stellvertreter Alexander Gabler (19) eine Themenwoche mit dem Motto „Hoffnung“. Die Aktionen, die von 17. bis 24. Juni stattfinden, hat das junge Führungsduo am Freitag im Beisein von Pfarrer Holger Kruschina vorgestellt.

Den Auftakt der Aktionswoche bildet am Sonntag, 17. Juni, ein „Hoffnungs-Gottesdienst“ in der Stadtpfarrkirche. Anschließend erhält die mobile Sanitätsstation der BRK-Bereitschaft Roding den Segen. Außerdem ist eine Podiumsdiskussion mit fünf Hoffnungsträgern im Pfarrheim geplant. Rodings Pfarrer wird das Gespräch mit einem Nachwuchspolitiker, einem Jungunternehmer, einem Sporttalent, einem ausländischen Lehrling und einem Auszubildenden im Pflegebereich moderieren. Vorgesehen ist auch der Themenabend „Hoffnungen für die Stadt Roding und den Landkreis Cham“. Die Details sind noch offen.

Fest eingeplant ist hingegen am 18. Juni eine Vernissage im Pfarrheim. Schüler verschiedener Altersstufen der Chamer und Rodinger Schulen sollen sich daran beteiligen und Bilder wie Skulpturen zum Thema „Hoffnung“ gestalten. Katherina Geißner, Lehrerin am Robert-Schuman-Gymnasium zeichnet sich dafür verantwortlich. Der Abend wird musikalisch begleitet.

Ärztevortrag und Pflanzaktion

Angedacht ist ein Filmabend im ehemaligen Rodinger Cinema. Der Film soll sich natürlich mit den Thema Hoffnung befassen. Michael Fleck von der Kolpingsfamilie wird eine „hoffnungsvolle Geschichte aus der Bibel erzählen. „Und zwar an einem außergewöhnlichen Ort“, ergänzt Kellermeier.

Am 1. Juli ist Primiz

  • Feier:

    Matthias Nowotny feiert am Sonntag, 1. Juli, 13 Uhr, seine Primiz in der Pfarrkirche. Die Festpredigt hält Abt Michael Proházka. Um 19 Uhr findet eine Dankandacht am Heilbrünnl statt. Der Primizspruch lautet „Friede sei mit Euch“ (Johannes 20, 19).

  • Schmuck:

    Der Pfarrgemeinderat hilft bei den Vorbereitungen. Vor der Pfarrkirche sollen ein großer Blumenteppich, den die Rodinger Vereine gestalten, und vor dem Pfarrheim ein kleiner Teppich, um den sich die Traschinger kümmern, errichtet werden.

Ein weiterer Abend, den der Verein Pro Gesundheit organisiert, steht unter dem Motto „Hoffnungen in der Medizin“. Chefärzte der Sana Klinken werden über Volkskrankheiten referieren. Am 21. Juni findet in der Pfarrkirche eine „Stunde der Hoffnung“ statt. „Diese Veranstaltung, bei der man Kraft schöpfen soll, hat einen ökumenisch-meditativen Charakter“, sagt er.

Die ganze Woche über sind Pflanzaktionen mit den Obst- und Gartenbauvereinen im Stadtgebiet geplant. Ziel sei, so Kellermeier, das in jedem Ort mit OGV ein Baum der Hoffnung gepflanzt wird. Dabei sollen auch die Kinder eingebunden werden. Die Bäume sollen auch in Jahren noch an die Themenwoche erinnern.

Konzert als Abschluss

Den Abschluss bildet am Sonntag, 24. Juni, ein Konzert in der Pfarrkirche. Die Liedtexte sollen sich dabei mit dem Thema Hoffnung beschäftigen. Musikgruppen aus der Region, die sich an diesem Benefizkonzert beteiligen möchten, sind aufgerufen, sich im Pfarrbüro (Tel. 09461/1302) zu melden.

Mit der Themenwoche – die Idee dazu stammt aus dem Grandios-Magazin der Diözese Regensburg – sollen vor allem Katholiken, die sich von der Kirche abgewandt haben oder nur noch sporadisch kommen, angesprochen werden. „Der Pfarrgemeinderat erarbeitet das Gerüst, bei der Programmgestaltung darf sich aber jeder einbringen“, betont Kellermeier. „Die Hoffnung ist eine wichtige christliche Tugend“, sagt Kruschina, dem das Engagement des Führungsduos freut.

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