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Aktion

Jury beeindruckt von 192 „gebauten Ideen“

204 Neuntklässler aus acht Mittelschulen im Landkreis beteiligten sich am Wettbewerb, der handwerkliches Talent fördert.
von Karl Pfeilschifter

  • Keine leichte Aufgabe hatte die Jury, aus den 192 abgegebenen Werkstücken auszuwählen. Foto: Karl Pfeilschifter
  • Die abgegebenen Werkstücke wurden genau begutachtet. Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.„Handwerk – Bau deine Idee!“: Zum 21. Mal fand in den vergangenen Wochen diese Aktion im Landkreis statt. 204 Schüler der 9. Klassen aus acht Mittelschulen im Landkreis beteiligten sich im Zuge des Werk- und Technikunterrichtes mit 192 Werkstücken an diesem Wettbewerb, der von der Kreishandwerkerschaft, der Handwerkskammer und vom Aktionskreis Lebens-und Wirtschaftsraum Landkreis Cham, sowie weiterer Sponsoren unterstützt wird.

In vielen Stunden sägten, schraubten und feilten die Jugendlichen an ihren Werkstücken, zudem erstellten sie hierfür einen Plan und eine Präsentation. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, die 192 Stücke in den Räumen der Johann-Brunner-Mittelschule in Cham in einer ersten Zusammenkunft zu bewerten und die Sieger zu ermitteln.

Um die Schüler für das Handwerk zu begeistern und vor allem die handwerklichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu fördern, haben im Jahr 2000 die Jungen Unternehmer in Zusammenarbeit mit dem Schulamt und damit den Mittelschulen im Kreis Cham diesen Wettbewerb für die 9. Jahrgangsstufen im Fachbereich Technik initiiert. Bei der ersten Jurysitzung für den diesjährigen Wettbewerb war Kreishandwerksmeister Georg Braun voll des Lobes über die Leistungen der Schüler. Der Wettbewerb sei seit Jahren ein Grundstock, bei dem manche Teilnehmer ihr handwerkliches Geschick und Talent entdecken. Viele tolle Stücke zeigten, welche Leistungsfähigkeit und Talente in den Schülern stecken. Braun brach eine Lanze für die Ausbildung im Handwerk, die viele Perspektiven biete.

Schulamtsdirektor Karl Utz zeigte sich über die Teilnahme von über 200 Schülern sehr erfreut. Er stellte die gute, aber auch wichtige Zusammenarbeit von Wirtschaft, Handwerk und Mittelschule heraus. Der Wettbewerb zeige immer wieder, welche handwerkliche Kompetenz die Mittelschüler haben. Ein besonderes Lob zollte der Schulamtsdirektor den Lehrkräften, die sehr viel Zeit und Energie zur Unterstützung der Schüler bei diesem Wettbewerb investieren. Ein Dank galt Fachlehrer Franz Dengscherz als Koordinator des Wettbewerbes.

Gemeinsam mit allen Lehrern der Schulen wurden die genauen Kriterien und die Auswahl der Werkstücke sowie ihre Präsentation klar abgesteckt. Bei der ersten Jurysitzung hieß es nun, die besten Werkstücke auszuwählen. Kriterien dabei waren neben der Idee Genauigkeit und Sauberkeit, Materialkombinationen, Design, korrekte Planung und Dokumentation. Bei der zweiten Jurysitzung in wenigen Tagen müssen die Schüler der ausgewählten Stücke ihre Arbeiten in einem kurzen Statement vorstellen und auf eventuelle Nachfragen eingehen.

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 14. Februar, in der Aula der Johann-Brunner-Mittelschule in Cham werden alle Arbeiten ausgestellt und im Beisein der Eltern und zahlreicher Ehrengäste werden die Sieger mit Preisgeldern geehrt.

Zum Wettbewerb

  • Ausschreibung:

    Die Projektausschreibung ging den Schulen Anfang des Schuljahres zu.

  • Fertigung:

    Diese erfolgt nur mit schuleigenem Werkzeug. Die Maximalmaße sind zu beachten.

  • Dokumentation:

    Es werden nur Werkstücke angenommen, die entsprechend dokumentiert sind.

  • Jury:

    Vertreter des Aktionskreises Lebens-und Wirtschaftsraum Cham, des Handwerks und der Kreishandwerkerschaft sowie des Schulamtes und alle beteiligten Fachlehrer (cft)

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