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Winterspiele

Karin Seehofer kam zu Special Oympics

Die Frau des Bayerischen Ministerpäsidenten, Karin Seehofer, stattete den Special Olympics einen Besuch ab. Sportler und Betreuer waren begeistert.

  • Karin Seehofer besuchte die Special Olympics und freute sich mit den Medaillengewinnern.Foto: kfe
  • Kuss für die soeben erhaltene Goldmedaille. Foto: kfe
  • Im Gespräch mit Landrat Franz Löffler. Foto: kfe
  • Walter Heitzer führt Ina Stein in den Zielraum. Foto: kfe
  • Oskar war noch ganz außer Puste, als ihm Karin Seehofer aus den Schlaufen seiner Stöcke half. Foto: kfe
  • Die Zuschauer feierten die siegreichen Sportler. Foto: kfe
  • Seehofer ließ sich den enormen Aufwand für den Schnee erklären. Foto: kfe
  • Karin Seehofer hängte die Medaillen um den Hals der Sportler. Foto: kfe

Lam.„Kannst Du ein Foto von mir und Karin Seehofer machen?“ – Das war bestimmt die häufigste Frage, die am Mittwochmittag am Thurnhofhang am Großen Arber gestellt wurde. Viele Athleten und Betreuer wollten die Gunst der Stunde nutzen und den Augenblick mit einem Bild verewigen. Die Landesmutter, die schon „Special Olympics“ erprobt ist, schloss die Sportler auf Anhieb ins Herz. „Sie strahlen alle so eine Lebensfreude aus – man muss sie einfach mögen“, sagte sie zwischen vielen Umarmungen und Händeschütteln.

Karin Seehofer suchte auch Kontakt mit dem Betreuer- und Helferstab, der an der sympathischen und zuvorkommenden Art der „First Lady“ Bayerns großen Gefallen fand. So entwickelte sich beispielsweise ein „Smalltalk“ mit Rektor Günther Roith und Lehrerin Gertrud Lauerer vom Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting, die mit zwei zehnten Klassen gekommen waren, um die Special Olympics am Bayerwaldkönig zu begleiten, die Behindertensportler anzufeuern und mit ihnen ihre Leistungen zu bejubeln.

Feierliche Medaillenverleihung

Absolut feierlich wurde es, als Karin Seehofer am Mittwoch die ersten zwei Prämierungen des Tages vollzog. Der Landesmutter und der 1. Vorsitzenden der Special Olympics Bayern, Ina Stein sowie Bürgermeister Klaus Bergbauer galt zunächst ein Riesenapplaus. Das Prozedere läutete die Fanfare ein, bei der die Athleten einmarschierten. Bei den Damen hatte im Riesenslalom Johanna Hacke von der Lebenshilfe Deggendorf die Nase vorne. Silber- und Bronzemedaille sahnten Julia Keller und Christina Kerscher, beide von der Wohngemeinschaft Sankt Hildegard ab. Nach frenetischem Feiern durch das Hochstrecken und Schwenken der Hände verstärkte auch noch eine La-Ola-Welle den Jubel.

„Ich kann alles schaffen, wenn ich nur will. Ich habe keine Angst und nichts hält mich auf“, lautete der Hits des Tages aus dem Lautsprecher.

Bei den Herren der Schöpfung riss sich Michael Wolf von der Wohngemeinschaft Sankt Hildegard Bronze unter den Nagel. Überrundet wurde er vom Silbermedaillengewinner Ewald Bierl von derselben Einrichtung. Nur wenige Hunderstel schneller war Andreas Heidenfelder von den Mainfränkischen Werkstätten in Gmünden.

Nach dem Mittagessen im Thurnhofstüberl war die First Lady natürlich noch neugierig, welche „Glanztaten“ in Neurittsteig vollbracht wurden, um die Ausrichtung vor einer Absage zu retten („Ich habe schon einiges in Funk und Fernsehen mitbekommen“).

Völlig aus der Puste

Bei ihrer Ankunft wurde gerade Oskar angespornt, die letzten Meter kräftig anzuschieben und die Ziellinie doch noch zu packen. Am Ende war er völlig außer Puste und Karin Seehofer half ihm aus den Schlaufen seiner Stöcke, bevor sie das Gespräch mit dem unermüdlichen Helferstab suchte, der den weißen Ring auf die grüne Wiese gezaubert hatte. Bei den Nordischen hängte die Landesmutter ebenso die Medaillen um den Hals und erntete dafür die überschwengliche Freude der Sieger, von denen sie etliche an sich drückten.

„Genießt diese Augenblicke. Sie sollen wie auf einer Speicherkarte im Kopf bleiben“, gab Jo Trettin den Sportlern mit auf den Weg, nachdem so mancher seinem Edelmetall noch einen herzhaften Kuss aufgedrückt hatte. (kfe)

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