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Kirchel

Karl-Heinz Seidl wird Pfarrer in Furth

Der 56-jährige Seelsorger für Rimbach, Zenching und Grafenwiesen tritt zum 1. September an die Stelle von Stadtpfarrer Meier.
Von Johannes Schiedermeier

Pfarrer Karl-Heinz Seidl beim Papstbesuch in Regensburg – jetzt wird er zum 1. September Nachfolger von Pfarrer Richard Meier neuer Stadt-Pfarrer in Furth im Wald. Foto: Gollek-Riedl

Furth im Wald.Der neue Pfarrer für die Stadtpfarrei steht fest: Es ist der derzeitige Seelsorger für Rimbach, Zenching und Grafenwiesen, Pfarrer Karl-Heinz Seidl. Der 56-jährige ist gebürtiger Bad Kötztinger und Sohn des früheren Bürgermeisters Karl Seidl.

Der neue Pfarrer ist sehr musikalisch, spielte früher Trompete in der Weißenregener Blaskapelle und singt hervorragend. In einem Gespräch mit unserem Medienhaus freute er sich vielleicht auch deswegen so über die kirchenmusikalische Qualität, die ihn in seiner neuen Pfarrei erwartet.

Eine Überraschung

In Rimbach und Furth im Wald traf die Nachricht gleichermaßen überraschend ein – es war Vertraulichkeit bis zu den Gottesdiensten am Palmsonntag vereinbart, so Pfarrer Seidl. In der Vorabendmesse sollte die Neuigkeit zum ersten Mal verkündet werden.

Seidl tat das mit folgendem Wortlaut: „Nach 13 Jahren Tätigkeit als Pfarrer in Rimbach mit der Expositur Zenching und zwölf Jahren zusätzlich für Grafenwiesen steht für mich in diesem Jahr ein Wechsel an. Nach den Vorgaben der Diözese sollte ein Pfarrerwechsel in der Regel spätestens nach 15 Jahren erfolgen. Zum 1. September 2018 werde ich von unserem Diözesanbischof Rudolf Voderholzer zum Pfarrer von Furth im Wald mit Benefizium Ränkam ernannt. Es freut mich, in der Gegend bleiben zu können.“

„Es freut mich, in der Gegend bleiben zu können.“

Karl-Heinz Seidl

Und weiter: „Auf mich kommt eine neue Herausforderung zu, der ich mich mit Freude und Offenheit stellen möchte. So sehr mir jetzt schon mein Abschied von Rimbach, Grafenwiesen und Zenching schwer fällt, mein Primizspruch gibt mir Zuversicht: Er findet sich im Buch Exodus, bei Jesaja und in den Psalmen und lautet: Meine Stärke und mein Lied ist der Herr. Er ist für mich zum Retter geworden. Ihm darf ich meine weiteren Wege anvertrauen.“

Der neue Pfarrer

  • Personalien:

    Karl-Heinz Seidl (56) ist am 24. Januar 1962 in Bad Kötzting geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Bad Kötztinger Bürgermeisters Karl Seidl.

  • Vergangenheit:

    13 Jahre war Seidl zuletzt Pfarrer in Rimbach mit der Expositur Zenching und zwölf Jahren zusätzlich für Grafenwiesen. Zum 1. September 2018 wird er nun Stadtpfarrer in Furth im Wald.

  • Hobbys:

    Pfarrer Seidl kann Trompete spielen, ist sehr musikalisch und ein guter Sänger. Außerdem spricht er fließend Italienisch und ist ein ausgewiesener Italienkenner.

Für die Pfarreiengemeinschaft Rimbach mit Zenching und Grafenwiesen werde in den kommenden Wochen ein neuer Pfarrer benannt werden, der dann zum 1. September 2018 die Pfarreiengemeinschaft übernehmen wird. Dieser Nachfolger sei aber bis jetzt noch nicht bekannt.

„Von meinem Weggang wusste ich schon seit Dienstag, es musste aber noch vertraulich behandelt werden bis zur jetzigen Bekanntmachung“, entschuldigte der Pfarrer die überraschende Nachricht.

Gegenüber unserem Medienhaus ließ Pfarrer Seidl auch wissen, dass es ein Wunsch der Diözese sei, dass Pfarrer nach 15 Jahren wechseln. Das sei für ihn also ohnehin angestanden und er habe zugegriffen: „Ich freue mich, dass ich hier in der Gegend bleiben und eine so gut organisierte Pfarrei übernehmen kann.“

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