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Neuwahlen

Katzenkastration wird ein großes Thema

Jürgen Brandt als Vereinsvorsitzender bestätigt. Wechsel der Pflegestelle wurde bewältigt. 38 Katzen wurde geholfen.
von Jürgen Brandt

Der neu gewählte Vorstand der Waldmünchener Tierfreunde mit Jürgen Brandt als 1. Vorsitzender, Kristina Brandt als Kassiererin, Dr. Louis Kovanah als 2. Vorsitzender , Stefanie Eidel für Öffentlichkeitsarbeit und Katrin Kovanah als Schriftführerin (von links)Foto; Brandt
Der neu gewählte Vorstand der Waldmünchener Tierfreunde mit Jürgen Brandt als 1. Vorsitzender, Kristina Brandt als Kassiererin, Dr. Louis Kovanah als 2. Vorsitzender , Stefanie Eidel für Öffentlichkeitsarbeit und Katrin Kovanah als Schriftführerin (von links)Foto; Brandt

Waldmünchen.Auf ihrer Jahreshauptversammlung zogen die Waldmünchener Tierfreunde eine Bilanz über das Jahr 2019 und gaben einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre ihres Bestehens als Verein.

In seinem Jahresbericht erinnerte der 1. Vorsitzende Jürgen Brandt an die Ziele des Vereins, die Förderung des Tierschutzes insbesondere für herrenlose oder sonst in Not geratene Katzen. Dabei sind die Vereinsmitglieder ein wichtiger Ansprechpartner für die Tierhalter in Waldmünchen und Umgebung. So konnten im vergangenen Jahr 38 Katzen durch den Verein aufgenommen, versorgt und größtenteils an liebe Tierfreunde vermittelt werden. Eine große Hilfe in der Tierschutzarbeit sind dabei die Verträge mit der Stadt Waldmünchen und der Gemeinde Schönthal über die Verwahrung und Aufwandsersatz für Fundkatzen. Diese finanzielle Unterstützung ist um so wichtiger, da der Verein die finanziellen Belastungen ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden trägt.

Die Unterstützung durch die Vereinsmitglieder gilt im Rahmen der Möglichkeiten aber auch anderen hilfsbedürftigen Tieren. So konnte auch schon Hunden in schlechter Haltung, verletzten Vögeln und ausgesetzten Ratten geholfen werden und sogar für einen jungen Luchs eine geeignete Aufnahmestelle gefunden werden.

Belastend war für die Tierfreunde die Kündigung der vorhandenen Pflegestelle in der Wagenhofstraße. Um die weitere Tierschutzarbeit zu bewältigen und die Auflagen des Veterinäramtes zu erfüllen, musste kurzfristig eine neue Pflegestelle geschaffen werden. Dankensweise erklärten sich Louis und Katrin Kovanah bereit, in ihrem Grundstück geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung gestaltete sich noch einmal als Kraftakt, der mit viel Eigenleistung erfolgreich bewältigt werden konnte.

Auch öffentlich traten die Vereinsmitglieder immer wieder in Erscheinung. Bei einem Infostand auf dem Marktplatz, beim Herbstfest wie auch beim Christkindlmarkt waren die Tierfreunde präsent.

Eine große Hilfe, so Jürgen Brandt, waren die zahlreichen Geld- und Futterspenden. Dafür dankte der Vorsitzende allen bekannten und anonymen Spendern. Der Kassenbericht der Kassiererin Kristina Brandt konnte trotz vieler zusätzlicher Ausgaben noch ein Plus für das Jahr 2019 ausweisen. Die Kasse wurde von Jenny Kovanah und Stefanie Eidel geprüft. Es gab keine Beanstandungen, so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte. Für ihren engagierten Einsatz überraschte Karin Kovanah die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes mit einem Blumenpräsent.

Die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes war schnell erledigt. Als 1. Vorsitzender wurde Jürgen Brandt einstimmig wiedergewählt. Auch der 2. Vorsitzende Louis Kovanah und Kristina Brandt als Kassiererin wurden ohne Gegenstimmen bestätigt. Neu in den Vorstand wurden als Beisitzer Katrin Kovanah und Stefanie Eidel einstimmig gewählt. Katrin Kovanah wird als Schriftführer tätig sein, Stefanie Eidel übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit.

In seinem Ausblick auf das Jahr 2020 betonte der Vorsitzende die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzvereinen. Die bestehenden guten Kontakte nach Furth/Wald, Bad Kötzting oder zum Bundesverband Tierschutz in Moers werden gepflegt. Durch die neue Internetpräsenz unter www.waldmuenchener-tierfreunde.de und die Verknüpfung zu Facebook wird ein breiterer Interessentenkreis erreicht.

Ein heiß diskutiertes Thema ist die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen. Mit einer geplanten Kastrationsaktion werden die Tierfreunde einen Beitrag dazu leisten und die Zielstellung der Kastrationspflicht auch bei der Stadt vortragen. (wbr)

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