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Bauhof

Kaum Räumdienst

Die Gemeinde hat große Teile entlang des Regentalradwegs saniert.
Von Hermann Schropp

Die Sanierung des Regentalweges im Gemeindegebiet beinhaltete auch das Erneuern oder Ausbessern von 500 Metern Schutzplanken, das Abtragen der Bankette, sowie das Freilegen der Stützmauern. Foto: Hermann Schropp
Die Sanierung des Regentalweges im Gemeindegebiet beinhaltete auch das Erneuern oder Ausbessern von 500 Metern Schutzplanken, das Abtragen der Bankette, sowie das Freilegen der Stützmauern. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Des einen Freud, des anderen Leid – die Gemeinden des Altlandkreises rechnen mit rund 50 Prozent Kostenersparnis im Winterdienst. Gleich bleiben jedoch die Personalkosten auch in den Wintermonaten. Das Bauhofpersonal sei bei weitem nicht arbeitslos. Sträucher und Bäume werden geschnitten, Wasser- und Straßengräben seien zu säubern, Kanaldeckel-Reparaturen und ähnliches durchgeführt. Für diese notwendige Arbeiten fehle im Sommer und Herbst die Zeit. Weniger Räumeinsätze bedeuten auch, dass die Geräte entsprechend geschont werden.

Der Bürgermeister Stefan Baumgartner ist deshalb nicht traurig über den ausgebliebenen Winter. In den letzten sechs Wochen mit kurzen Unterbrechungen wegen des Winterdienstes konnten die Bauhofmitarbeiter den Fahrradweg von Chamerau zur Gemeindegrenze nach Miltach und Runding einer Generalsanierung unterziehen. Der bisherige milde Winter spielt dabei eine wichtige Rolle. Zur Sommer- und Herbstzeit fand man durch die täglich anfallenden Mäharbeiten und anderweitigen Arbeiten wenig Zeit für die jetzt durchgeführten Instandsetzungsarbeiten.

Der Fahrradweg und seine Bankette sowie die Böschungen und Schutzplanken sind mit annähernd 20 Jahren überaltert und durch die vielfältigen Beanspruchungen wie Hochwasser beschädigt. Im Haushaltsplan seien viele Maßnahmen aufgeführt, um Straßen und Verkehrsflächen zu pflegen und dauerhaft instandzusetzen. „Die Radwege im Gemeindegebiet beschäftigen uns jedes Jahr, sind eine ständig anfallende Aufgabe“, so der Bürgermeister.

Insgesamt wurden mehr als 500 Meter Schutzplanken am Regentalradweg ausgebessert oder erneuert – im Laufe der Zeit hatte sich, auch aufgrund der starken Wurzelbildung an verschieden Stellen die Fahrbahn gehoben, was „schlimmstenfalls zu Stürzen für die Radfahrer hätte führen können, auf jeden Fall aber Fahrgefühl und Bewegungsfreiheit beeinträchtigt“. An diesen Stellen wurde oder wird noch der Asphalt entfernt und wieder neu aufgebracht.

Mit dem Minibagger der Gemeinde wurden links und rechts der Fahrbahn auf der gesamten Strecke die Bankette, die sich in den vielen Jahren überhöht haben, abgezogen und verdichtet. Durch das Abziehen der Bankette entstand nicht nur eine optische, sondern auch eine tatsächliche Verbreiterung, die im Begegnungsverkehr der Radfahrer auch von Nöten sei. Von Unkrautbewuchs wurden die Stützmauern aus Beton oder Natursteinen freigemacht, sowie die Durchlässe gereinigt. Die Äste der Sträucher und Bäume, die in diesem Jahr in die Fahrbahn geragt hätten, wurden zurückgeschnitten und auf den Wertstoffhof abtransportiert.

Im Februar/März werden nach dem Gillingerhof, Richtung Miltach durch die Bundesbahn die Eichen an der rechten Böschung zwischen Radweg und den Bahngleisen entfernt. Diese Arbeiten werden von Mitarbeitern der Bahn ausgeführt. (che)

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