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Feier

K+B ehrt treue Mitarbeiter

Die Firma K+B hielt in der Stadthalle Cham ihre traditionelle Weihnachtsfeier ab und zeichnete Mitarbeiter für Treue aus.

Josef (re.) und Thomas Kappenberger (li.) ehrten langjährige Mitarbeiter des Unternehmens. Foto: Karl Pfeilschifter
Josef (re.) und Thomas Kappenberger (li.) ehrten langjährige Mitarbeiter des Unternehmens. Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.Zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier traf sich am Samstag die große K-B-Familie. In der voll besetzten Chamer Stadthalle zeigte sich Firmenchef Josef Kappenberger mit dem Geschäftsjahr zufrieden. Er sei auch für das kommende Jahr zuversichtlich, da man bereits zur Jahreswende einen guten Auftragsstand vermelden könne. Auch mit der eigenen Produktserie unter dem Markennamen „ECG“ sei das Unternehmen erfolgreich.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Mitarbeiter, von denen einige sich für ihre Betriebstreue über eine Ehrung freuen durften. Mit dem Beckenbauerzitat „Ist denn heut schon Weihnachten?“ begann Josef Kappenberger seine Ansprache und appellierte, dass sich niemand treiben lassen sondern zur Besinnung kommen solle. Das ganze Jahr sei von vielen Aufgaben und Herausforderungen geprägt gewesen, denen K+B sich stellen musste. Dies sei nur durch ein funktionierendes Team möglich. Dafür dankte der Redner allen. Er verwies darauf, dass die Ansprüche der Kunden immer größer würden, sich das Einkaufsverhalten geändert habe. K+B nehme diese neuen Herausforderungen an.

Verkaufshaus in Amberg neu gestaltet

In diesem Jahr wurde das Verkaufshaus in Amberg komplett neugestaltet und ausgerüstet. Es sei ein Markt eröffnet worden, der seines gleichen suche. Es sei nicht mehr so wie früher, dass der Kunde in den Laden komme, sich beraten lasse und ein Produkt seiner Wahl erwerbe. Vielmehr informiere sich dieser online, komme mit konkreten Vorstellungen ins Geschäft und wolle so wenig Zeit wie möglich für den Einkauf verwenden. Gefragt sei ein günstiger Preis und bestmöglicher Service. Genau dies, so Kappenberger sei hier die Stärke des Unternehmens, da man in allen Häusern bestmöglichen Service durch hochqualifiziertes Personal biete. Preislich gebe es keine Unterschiede mehr zum Netz, da sich K+B diesem Wettbewerb stelle.

Ehrungen

  • Für 25 Jahre Betriebstreue:

    Alfred Franz, Anita Haydn, Karlheinz Meier, Andreas Pritzl, Thomas Pusl, Franz Riederer und Michael Schlüter wurden geehrt

  • Für zehn Jahre Betriebstreue:

    Remo Godehardt, Veronika Huber, Sandra Kienzl, Andreas Krolikowski, Gerlinde Oswald (Bad Kötzting) und Florian Pöschl

In den acht Elektromärkten wurde die eigene Produktserie unter dem Markennamen ECG eingeführt. Durch die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter sei man mit dieser Produktreihe erfolgreich. Mittlerweile sei man als Lieferant bei der deutschen Expert-Zentrale gelistet. Ein Höhepunkt war, dass man heuer den ECG-Online-Shop eröffnen konnte und eine Mini-Kühlschrank-Serie mit den Logos von sechs Fußball-Bundesliga-Mannschaften auf den Markt brachte.

Josef Kappenberger sprach auch den technischen Bereich an und verkündete hier eine hohe Auslastung und einen guten Geschäftsverlauf. Zu dem Kundenkreis zählen renommierte Firmen und öffentliche Einrichtungen, die überregional betreut werden. Auch in der Region sei man stark vertreten. Man betrachte es als eine besondere Aufgabe, die Auftraggeber aus der Heimatregion gut zu bedienen. So müssten es nicht immer Millionen Aufträge sein, so der Firmenchef.

Der Gesamtumsatz in Deutschland habe im letzten Geschäftsjahr ca. 130 Millionen Euro betragen. Man sei zuversichtlich, dass man für dieses Geschäftsjahr dies wieder erreichen könne. „Ihr Arbeitsplätze sind bei uns sicher“, sagte Josef Kappenberger den Mitarbeitern zu und betonte: „Das Handwerk und der Handel werden auch künftig Bestand haben!“

Warnung vor „Randpartei“

K+B habe in der Vergangenheit keinen einzigen Auftrag abgelehnt, weil man ausgelastet gewesen sei , stellte Josef Kappenberger klar und machte einen kurzen Rückblick auf die Grenzöffnung vor 30 Jahren. Es dürfe nicht wieder passieren, dass politische Parteien überhandnehmen, die negative Einflüsse – egal, ob links oder rechts – auf die Bevölkerung ausüben. Diese Randparteien, die momentan in unserem Land einen hohen Zuspruch haben, seien gefährlich und nur „Rattenfänger“, die mit populistischen Parolen und Sprüchen Volksverhetzung betreiben. Das könne bitterböse ausgehen.

Das Unternehmen beschäftige derzeit in Deutschland 825 Mitarbeiter, davon 110 Auszubildende. Auch heuer konnten 31 neue Azubis begrüßt werden. Im Gesamtbetrieb seien 14 Mitarbeiter bereits zehn Jahre und zehn Mitarbeiter bereits 25 Jahre im Unternehmen. Kappenberger stellte mit Bildern auch Mitarbeiter vor, die schon länger dem Unternehmen die Treue halten. (cft)

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