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Kommentar

Kein Platz für Faschisten

Ein Kommentar von Johannes Schiedermeier

Ja, im Landkreis Cham haben Leute die AfD gewählt. Nein, ich kann es nicht verstehen, auch nicht als Protest. Menschen, die die AfD gewählt haben, sind keine Nazis. Das sehe ich auch so. Aber sie riskieren, dass sie welche an die Macht bringen. Und das ist selbst aus Protest keine Alternative. Weder für Deutschland noch für den Landkreis. Soviel dazu.

Aber das, was jetzt auf den Landkreis zurollt, hat nochmal eine andere Qualität: der Faschist Höcke und sein Flügel auf verspäteter Herbergssuche. Das hat uns gerade noch gefehlt.

Gut, der erste Wirt hat ihnen die Türe gewiesen. Aber machen wir uns nichts vor: Die Veranstaltung war gebucht und es war nur ein Rückzieher. Wie man dazu kommt, an so jemanden und seine „weiteren Überraschungsredner“ Räume zu vermieten, wollte er uns nicht erklären. Aufgelegt.

Nun geht die Herbergssuche weiter. Chronisten behaupten, dass vor 2020 Jahren der Stall gar kein so schlechter Ort gewesen sei, weil er ein warmes Plätzchen war. Und genau das darf es für Faschisten wie einen Höcke im Landkreis Cham nicht geben: ein warmes Plätzchen. Niemand kann mehr behaupten, dass er nicht weiß, wer da bei ihm unterkriecht. Wer anderen kein Asyl gönnt, braucht selber auch keins.

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