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Kellerbrand in der Rodinger Kaserne

Zahlreiche Feuerwehren rückten am Dienstagnachmittag an: Aus einem Keller der Arnulf-Kaserne drang starker Rauch.

Fünf Feuerwehren waren am Dienstagnachmittag angerückt – der Einsatz endete aber glimpflich.
Fünf Feuerwehren waren am Dienstagnachmittag angerückt – der Einsatz endete aber glimpflich. Foto: Thomas Mühlbauer

Roding.Zahlreiche Feuerwehren aus dem Rodinger Stadtgebiet rückten am Dienstag, 15. September, gegen 14.10 Uhr aus. Grund: Auf dem Gelände der Arnulf-Kaserne war in einem Keller eine starke Rauchentwicklung festgestellt worden. Deshalb hatte Integrierte Leitstelle Regensburg gemäß dem Alarmstichwort „Brand Keller“ (B3) die Feuerwehren aus Roding, Altenkreith, Mitterdorf, Ziehring und Regenpeilstein alarmiert.

Gleich nach dem Passieren der Einfahrt auf das Geländer der Bundeswehr waren die Soldaten aufgereiht, um den anrückenden Feuerwehren den Weg zum Einsatzort zu weisen. Auch der Rettungsdienst war mit stellvertretenden Rettungsdienstleiter Tobias Muhr sowie weiteren Kräften vor Ort. Eingreifen mussten die Einsatzkräfte des BRK nicht, da die Halle bereits von den Soldaten geräumt worden war.

Starker Rauch kam den Feuerwehrlern beim Betreten des Kellerabteils entgegen.
Starker Rauch kam den Feuerwehrlern beim Betreten des Kellerabteils entgegen. Foto: Thomas Mühlbauer

Zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr drangen in den Kellerbereich des Gebäudes vor. Dabei kam ihnen bereits dichter Rauch entgegen. Weitere Trupps hielten sich bereit.

Wie man schnell feststellte, war an einer Maschine ein Keilriemen durchgebrannt. Dieser hatte vermutlich die Rauchentwicklung ausgelöst – so die erste Einschätzung vor Ort.

Den Einsatz in der Kaserne leitete Rodings Kommandant Alexander Tag, der aber mit den Feuerwehren kein Löschwasser einsetzen musste. Ebenfalls zum Brandort eilten Kreisbrandrat Michael Stahl und Kreisbrandinspektor Florian Hierl sowie die Polizeibeamten.

In einem Kellerabteil des Bundeswehrgeländes war eine starke Rauchentwicklung feststellbar.
In einem Kellerabteil des Bundeswehrgeländes war eine starke Rauchentwicklung feststellbar. Foto: Thomas Mühlbauer

Anschließend wurde mit den Gerätschaften der Rauch aus dem Kellergebäude herausgeblasen. Welcher Schaden schlussendlich dadurch entstanden ist, konnte vor Ort noch nicht genau beziffert werden. Doch wie Kreisbrandinspektor Florian Hierl informierte, hätte der Brand weitaus schlimmer enden können. Da der Einsatz gerade noch einmal gut aus, konnten die Feuerwehren rasch wieder abrücken. (rtn)

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