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Aktion

Kinder besuchen Bauernhof

Die Mädchen und Buben der Grund- und Mittelschule Rötz hatten der Familie Breu viele Fragen mitgebracht.

  • Andrea und Wolfgang Breu nahmen die Mädchen und Buben mit in den Kuhstall und erklärten, wie Landwirtschaft funktioniert. Fotos: czf
  • Die Kinder verlebten einen schönen Tag auf dem Bauernhof.

Rötz.Im Rahmen der Aktion „Landfrauen machen Schule“ in der Grund- und Mittelschule Rötz besuchten die Kinder der zweiten Klasse den Bauernhof von Andrea und Wolfgang Breu in Gmünd. Ein Besuch auf einem Bauernhof gehört neben einer theoretischen Lerneinheit im Unterricht zu dieser Aktion, die von den Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes seit vielen Jahren durchgeführt wird.

Die Ernährungsfachfrau Brigitte Stautner brachte den Schülern der zweiten Klasse in einer Lerneinheit das Nahrungsmittel Milch näher. Nach diesem theoretischen Teil sollte der Besuch auf einem Bauernhof folgen, damit die Kinder erfahren können, wo die Milch herkommt, und welche Arbeiten auf einem modernen Bauernhof zu erledigen sind. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Monika Schütz besuchten die Schüler den Bauernhof der Familie Breu in Gmünd. Dort erwarteten die Kinder das Ehepaar Breu und die stellvertretende BBV-Kreisbäuerin Brigitte Luger, um ihnen das Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof näherzubringen, aber auch die Produktion von Lebensmitteln zu zeigen. Nach der Begrüßung durch Andrea Breu ging es zuerst in den Rinderlaufstall. Dort hatte das Ehepaar Breu die Futterrationen aufgebaut, die jede Kuh täglich frisst. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass eine Kuh täglich fast 100 Liter Wasser trinkt. Im Melkstand erklärte die Bäuerin den Besuchern, wie das Melken der Kühe funktioniert, und wo die Milch im Hoftank gesammelt wird, bevor es von der Molkerei abgeholt wird. Ein weiteres Highlight für die Kinder war natürlich der Kälberstall. Hier durften sie die Kälber streicheln und füttern. Für manche Kinder waren es der erste Besuch auf einem Bauernhof und der direkte Kontakt mit Kälbern.

Auf dem Betrieb war aber auch noch ein Schrotturm zu besichtigen. Wolfgang Breu zeigte den Schülern, den Unterschied von Mehl und Schrot. Der Schrot wird an die Tiere verfüttern. Auf einem nahegelegenen Getreidefeld konnten die Kinder sehen, wie das Getreide auf dem Feld aussieht, bevor es mit dem Mähdrescher geerntet wird. Mit großer Geduld erklärte das Ehepaar Breu den Kindern die einzelnen Getreidesorten. Anhand einer einzelnen Pflanze wurden den kleinen Besuchern die Bestandteile von der Wurzel bis zur Ähre mit den Körnern erklärt. Besonders für die Buben waren die großen Maschinen, die zur Bewirtschaftung der Felder und Wiesen notwendig sind, ein Highlight. Nach diesem Rundgang und den vielen Eindrücken lud die Familie die Kinder noch zu einer Brotzeit ein. Im Garten hatte Andrea Breu dazu Butterbrote mit Schnittlauch, Gurken, Paprika und Radieschen vorbereitet. (czf)

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