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FErien

Kinder besuchen die Malteser

Die Mädchen und Buben lernten die Organe des Menschen kennen und sahen sich einen Rettungswagen genauer an.
Günther Hofmann

  • Ein komisches Gefühl, auf einer Trage im Rettungswagen zu liegen, und dann wird auch noch der Blutdruck gemessen. Fotos: Günther Hofmann
  • Gruppenbild vor dem Rettungswagen

Rötz.„Ich kenne mich da eh aus!“ – Da schaute Josef Brandl von den Maltesern, wie ihm die Kinder die Organe des Menschen nannten. Dies war nur ein Teil eines interessanten Nachmittags im Rahmen des Kinderferienprogramms bei den Maltesern.

Viele Helfer waren am Samstag bei den Maltesern tätig, um den anwesenden Kindern die Arbeit eines Rettungsdienstes näher zu bringen. Was war alles geboten? Die Kinder sollten einmal erfahren, was man tun muss, wenn zu Hause oder in der Schule etwas passiert. Dazu hatten die Malteser ein Notruftelefon eingerichtet, und die Kinder wussten auch die richtigen Nummern 112 für den Rettungsdienst und die Feuerwehr und 110 für die Polizei.

Schnell erlernt hatten die Schützlinge auch die stabile Seitenlage, die man anwendet, wenn eine Person bewusstlos ist. Durch eine bestimmte Technik ist es kinderleicht, einen Verletzten in diese lebensrettende Lagerung zu bringen.

In drei Kartons konnten die Kinder dann Sachen aus dem Leben eines Sanitäters erfühlen. So zum Beispiel ein Fieberthermometer, Handschuhe, Spritzen, ein Stethoskop und ein Blutdruckmessgerät. Josef Brandl ging mit den Kindern dann zu einem Modell eines Menschen. Dieses Modell konnte man zerlegen, und die Organe mussten erraten werden. Brandl war verwundert, wie fit einige der Anwesenden in diesem Bereich schon sind. „Ich kenne mich da eh aus!,“ sagte ein Mädchen ganz selbstbewusst. Die Organe mussten natürlich auch wieder richtig eingebaut werden.

Nun ging es weiter zum Sanka, besser gesagt zum RTW. Mitglieder der Malteser erklärten die Inhalte des Fahrzeugs, und ein Mädchen durfte sich auf die Trage legen, und bei ihr wurde der Blutdruck gemessen. Die Kinder waren interessiert bei der Sache und staunten, was alles so in einem Rettungswagen ist.

In der Fahrzeughalle wurde die Herzdruckmassage gezeigt und an einer Puppe ausgeführt. Nicht fehlen durfte zum Abschluss eine Fahrt mit dem Rettungswagen. (whg)

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  • Motive:

    Viele Motive waren in die Kartoffeln geschnitzt worden, und die Kinder waren mit Eifer bei der Sache.

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