MyMz
Anzeige

Kinder holten die Sonne herein

Mit einiger Corona-Verspätung feierten die Mädchen und Buben der 3 c und der Förderschule ihren Vorstellungsgottesdienst.

Verschiedene Kinder waren beim Vorstellungsgottesdienst als Lektoren tätig.
Verschiedene Kinder waren beim Vorstellungsgottesdienst als Lektoren tätig. Foto: Johann Dendorfer/Johann Dendorfer

Furth im Wald.Ein Vierteljahr später, als ursprünglich geplant hat sich der zweite Teil der 40 Further Kommunionkinder um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche der Gemeinde vorgestellt. Wegen der Corona-Pandemie musste diese Aufteilung erfolgen.

Nun also konnten die Mädchen und Buben der Klasse 3 c und der Förderschule ihren Vorstellungsgottesdienst auf dem Weg zur Erstkommunion feiern. Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl hieß zu Beginn des Gottesdienstes besonders die Kinder, ihre Eltern und Verwandten herzlich willkommen.

Trotz verschiedener Lockerungen müsse man aufeinander aufpassen, so der Stadtpfarrer. Man habe die Sonne in die Kirche geholt. Dabei verwies er auf das große Schaubild. Die Sonne fällt hier besonders auf. Sie stimme fröhlich und regiere den Tag, das Licht der Sonne sei lebenswichtig, sagte der Geistliche. Von der Heiligen Anna Schäffer stammt die Aussage „Jesus Christus ist die Sonne meines Lebens“.

Blüten aus Karton

  • Vorstellung:

    Bei der Vorstellung der Kommunionkinder wurde jedes Kind einzeln von Gemeindereferent Reinhold Gruber nach vorne geholt. Jedes Kind hatte eine Blumenblüte aus Karton dabei, versehen mit dem eigenen Foto.

  • Kreuze:

    Diese Blüte wurde nach der Vorstellung auf das große Schaubild geklebt. Nach dem Taufgelübde der Kinder segnete Pfarrer Seidl die Kommunionkreuze.

In der kurzen Predigt skizzierte Stadtpfarrer Seidl das Leben der Anna Schäffer, die im Oktober 2012 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen wurde. Trotz ihrer großen körperlichen Leiden schaffte sie es immer, den ratsuchenden Menschen Mut zu geben. Wer sie besuchte, ging stets zufrieden und fröhlich von ihr weg. Sie sagte über Jesus, dass er ihr Kraft gebe und Freude und dass er sie immer wieder aufrichte. Schäffer hatte Jesus als ihren wichtigsten Freund entdeckt.

Darum, so Seidl, sollten auch die Kommunionkinder Jesus als ihren wichtigsten Freund entdecken. Passend zum diesjährigen Kommunionspruch „Jesus Christus – Sonne meines Lebens“ war auch das Mottolied mit dem Titel „Du warmer, heller Sonnenschein“. Text und Melodie stammen von dem in Nordrhein-Westfalen tätigen Kirchenmusiker Alexander-Davi Nuber.

Zur Vorstellung brachte jedes Kind ein Blütenblatt mit seinem Foto zur Schautafel.
Zur Vorstellung brachte jedes Kind ein Blütenblatt mit seinem Foto zur Schautafel. Foto: Johann Dendorfer/Johann Dendorfer

Bei der Vorstellung der Kommunionkinder wurde jedes Kind einzeln von Gemeindereferent Reinhold Gruber nach vorne geholt. Jedes Kind hatte eine Blumenblüte aus Karton dabei, versehen mit dem eigenen Foto. Diese Blüte wurde nach der Vorstellung auf das große Schaubild aufgeklebt.

Nach dem Taufgelübde der Kinder segnete Stadtpfarrer Seidl die Kommunionkreuze. Bei der Taufe, so der Stadtpfarrer, hätten die Paten und Eltern sowie der Priester den Täufling mit dem Kreuzzeichen gesegnet. Er wurde so aufgenommen in die Gemeinschaft der Gläubigen. Nun erhalten die Kinder ihr Kommunionkreuz, das sie bei der Erstkommunion tragen werden. Während des Taufbundliedes wurde wieder jedes Kind einzeln zum Altar geleitet, wo es von Seidl sein Kreuz umgehängt bekam. Den Wortgottesdienstteil gestalteten Kinder mit Texten beim Kyrie und den Fürbitten mit.

Gegen Ende der heiligen Messe wurde nochmals das Motto-Lied der diesjährigen Kommunionkinder „Du warmer, heller Sonnenschein“ gesungen. Nach der Heiligen Messe hatte der Pfarrgemeinderat eine kleine Überraschung für die Kinder parat. Reinhold Gruber und Mesner Reinhold Kerner übergab jedem Kind einen weißen Mundschutz, bestickt mit einem Schmetterling.

Der Schmetterling, sagte Stadtpfarrer Seidl, sei ein Symbol aus dem frühen Christentum und werde als ein Zeichen für die Auferstehung Christi verstanden. Es sei ein österliches Zeichen und somit Symbol der Hoffnung, der Verwandlung und des neuen Lebens. Vielleicht, sagte Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl, „brauchen wir zur Kommunion im September keinen Mundschutz mehr. Und wenn doch, dann habt ihr ja einen – und einheitlich noch dazu“. (fde)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht