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Donnerstag, 19. Juli 2018 27° 1

Familie

Kinder suchen nach dem Ich

Die „Sonnenkinder“ in Treffelstein führen beim Sommerfest eine Geschichte auf, die zeigt, dass jeder Mensch einzigartig ist.

  • Der vorlaute Laubfrosch hat eingesehen, dass das kleine bunte Tier einzigartig ist. Fotos: wbf
  • Der Elternbeirat bedankte sich beim Kindergartenpersonal mit einem kleinen Präsent.

Treffelstein.Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren, wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen, – bis plötzlich ein Laubfrosch seine Ruhe stört. Er will wissen, wer denn dieses Tierchen sei.

Als das keine Antwort auf die Frage weiß, schlussfolgert der Frosch: „Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm! Bumm!“. Das hat gesessen. Das kleine „Ich“ war wie vor den Kopf gestoßen. Es will wissen, wer es ist. Und so macht es sich auf die Suche nach seiner Identität.

Unterstützung bekam das Tierchen am Sonntag dabei von den Besuchern des Kindergarten-Sommerfests. Denn dort führten die „Sonnenkinder“ die Geschichte vom kleinen „Ich bin Ich“ auf. Diese hatten sie in den vergangenen Wochen mit Kindergartenleiterin Katja Margraf und Kinderpflegerin Annemarie Liegl einstudiert. In bunten, lustigen Verkleidungen nahmen die Kinder die Besucher mit auf die Reise des kleinen „Ich“, das auf seinem Weg vielen verschiedenen Tieren begegnet. Und irgendwie finden sich zu allen gewisse Ähnlichkeiten, aber es ist keines dabei, das genau so ist, wie das kleine bunte Tier.

Da ist zum Beispiel die Pferdemutter mit ihrem Kind. Ja, so eine zottelige Mähne wie die Pferde hat es wohl, aber die Beine, nein die sind viel zu kurz. Die kleinen dicken Stampferbeine könnten gut zum Nilpferd passen, aber Pony-Fransen und Dackelohren, die hat das Nilpferd nicht. Der arrogante Papagei zeigt sich sogar beleidigt, als das kleine bunte Tier ihn fragt, ob es wohl zu ihm gehören könnte. Auch die Schar von Hunden schicken es wieder fort, denn eines scheint ganz sicher: Ein Hund, kann das kleine Tier nicht sein. Das bunte Tier fängt an zu weinen. Traurig denkt es über sich nach und plötzlich weiß es, wer es ist. Überglücklich und voller Stolz läuft es zu allen Tieren hin und ruft ihnen lauthals zu: „Ich bin ich“. Die Geschichte sollte daran erinnern, dass jeder Mensch, jedes Lebewesen auf dieser Welt einzigartig ist. Die tolle Aufführung der Kinder im Garten belohnten die Gäste mit viel Applaus. Der Elternbeiratsvorsitzende Alexander Bindl konnte unter den Gästen auch Bürgermeister Helmut Heumann und seine Stellvertreterin Christa Bucher begrüßen. Als kleines Dankeschön überreichten Bindl und Stefanie Rötzer an Kindergartenleiterin Katja Margraf und Kinderpflegerin Annemarie Liegl ein kleines Präsent. Danach ging es wegen der kühlen Temperaturen in die Mehrzweckhalle, wo der Elternbeirat die Besucher bewirtete. Die Kinder konnten sich außerdem an verschiedenen Spielstationen austoben. (wbf)

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