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Weiding

Kinder vor Gefahren im Netz schützen

Kürzlich luden der Elternbeirat und die Schulleitung der Chambtal-Grundschule Weiding zu einem Vortrag in die Aula ein.

Elternbeiratsvorsitzende Kerstin Schönberger und Rektorin Annette Steinhofer dankten Birgit Zwicknagel (Mitte) mit einem Präsent.
              Foto: Karl Marile
Elternbeiratsvorsitzende Kerstin Schönberger und Rektorin Annette Steinhofer dankten Birgit Zwicknagel (Mitte) mit einem Präsent. Foto: Karl Marile

Weiding.Zahlreiche Eltern aus Weiding und Arnschwang waren gekommen und zeigten sich von den Ausführungen der Referentin beeindruckt.

Wie Kinder vor Gefahren geschützt werden können und welche Vorteile das Netz birgt, darüber referierte Birgit Zwicknagel, die sich mit dem Verein „Computermäuse“ und der Initiative „Clever ins Netz“ als Anlaufstelle für Schulen etabliert hat.

Die Expertin erklärte, dass bei der Angabe persönlicher Daten im Internet Vorsicht geboten sei. Man sollte niemals den richtigen Namen verwenden, keine Geburtsdaten, Telefonnummern oder Adressen preisgeben. Gefährlich sei es zudem, Freizeitinteressen oder Urlaubspläne ins Netz zu stellen, da diese von Kriminellen genutzt werden könnten.

Auch forderte sie die Eltern auf, mit ihren Kindern Klartext zu reden und sie regelmäßig zu kontrollieren, welche Fotos, Videos, Texte und Kontakte auf deren Handys sind. Die Vorbildfunktion seitens der Eltern sei für die Kinder sehr wichtig, aber auch, dass die Kinder wissen, sie können mit jedem Problem zu den Eltern kommen.

Zwicknagel teilte mit, dass das Alter der Kinder, die im Netzwerk aktiv sind, immer weiter nach unten gehe und Kinder auch immer öfter Opfer von Mobbing im Internet würden, da die Anonymität im Netz eine Kontrolle erschwere. Die Referentin forderte die Eltern auf, nicht wegzusehen und auf Veränderungen beim Kind zu achten.

Allgemeine Ratschläge der Referentin waren, dass Kinder frühestens zum Übertritt an eine andere Schule ein Handy bekommen sollten. Nur zu Hause sollte die Möglichkeit bestehen, ins Internet zu gehen. Kinder mit Handys und Tablets sollten nicht alleine im Kinderzimmer spielen. Eltern kontrollieren die Spiele. Die Mediennutzung soll vertraglich zwischen Eltern und Kindern vereinbart werden. Eltern kontrollieren die Altersfreigabe bei Spielen.

Zum Schluss betonte Zwicknagel, dass sie selbst bekennender Fan von den vielen Möglichkeiten der Digitalisierung sei, die neuen Medien nicht mehr wegzudenken seien, und deswegen es ganz besonders wichtig wäre, den richtigen Umgang zu beherrschen.

Sie ermutigte die Eltern, „up to date“ zu bleiben, sich zu informieren und nicht den Anschluss zu verpassen. Birgit Zwicknagel wies darauf hin, dass sich Eltern bei Problemen jederzeit an die „Computermäuse Stamsried“ wenden können.

Dem Elternabend folgen im Dezember noch Workshops für die Jahrgangsstufen drei und vier. Birgit Zwicknagel wird die Kinder dabei spielerisch an das Thema heranführen und die Kinder fit machen, um „clever ins Netz“ gehen zu können.

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