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Kneipp-Verein öffnet Anlage

Das Becken am Heilbrünnl wurde fit für die Saison gemacht. Der Rodinger Verein besteht seit 25 Jahren.
Josef Kneitinger

Im Storchengang wateten (von rechts) Christoph Kirchhof, Rita Krüger und Nadine Reichold durch das erfrischende Wasser. Fotos: Josef Kneitinger
Im Storchengang wateten (von rechts) Christoph Kirchhof, Rita Krüger und Nadine Reichold durch das erfrischende Wasser. Fotos: Josef Kneitinger

Roding.Der Kneipp-Verein wird heuer 25 Jahre alt. Wenn es die aktuelle Lage wieder erlaubt, soll dies gebührend gefeiert werden. Die Kneipp-Anlage am Heilbrünnl wurde deshalb in den vergangenen Tagen aus dem Winterschlaf geholt. Vorsitzender Christoph Kirchhof begrüßte dafür wegen den Corona-Einschränkungen nur eine kleine Gruppe. Besondere Grüße galten Nadine Reichold, Leiterin des Mitterdorfer Kindergartens, und Heidemarie Heide mit Sohn Jonas.

Kinder sind wichtig für die Kneipp-Zukunft, um ihnen die Säulen von Kneipp näherzubringen, denn „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, so Kirchhof. Er gratulierte Heidemarie Heide zur Gesundheitsreferentin für Kinder-Kneipp an der Sebastian Kneipp-Akademie.

Er erwähnte auch den Fußreflexzonenweg, denn man gut nutzen könne, während andere Leute im Becken sind. Er informierte kurz über die Abstandsregelungen im Wasser.

Der Vorsitzende richtete seinen Dank an Gerhard Höcherl vom Stadtbauhof Roding mit seinen Mitarbeitern, die auch eine Stufe am Armbecken erneuerten, sowie den Reinigungsarbeiten an der Anlage und an den ehemaligen Bürgermeister Franz Reichold, der dies ermöglichte. Ein weiterer Dank ging an die ehrenamtlichen Helfer , die die Anlage wieder so toll hergerichtet hätten. Die Anlage sei wieder mustergültig instand gesetzt, schöner kann sie gar nicht sein, so Kirchhof.

„Am 17. Mai feierten wir den 199. Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp. Dieser nationale Gesundheitstag fällt in diesem Jahr in eine Zeit, die für uns nicht so einfach ist. Und trotzdem ist es ein Fest, das uns auch Hoffnung gibt!“, sagte der Vorsitzende. Kneipp habe den Menschen immer ganzheitlich betrachtet.

Was sei wichtiger in diesen Tagen, als den Menschen als Ganzes zu sehen?

„Wir wissen um die große Wirkungskraft der Kneippschen Naturheilverfahren und wissenschaftliche Experten bestätigen uns, wie wichtig die Stärkung des Immunsystems ist und welchen Beitrag naturheilkundliche Verfahren hierzu leisten können. Gerade in diesen Zeiten sollte man das Wissen nutzen. Leider können Veranstaltungen nach wie vor nicht wie gewohnt und eventuell lange im Vorfeld geplant durchgeführt werden.“

Mit dem Storchengang durch das Becken wird das Immunsystem gestärkt und es ist für jedermann geeignet und darf von jedem genutzt werden. Hygieneregeln wurden im Schaukasten ausgehängt, die darauf hinweisen worauf zu achten ist.

Interessantes und Aktuelles können Interessierte auf der Homepage unter www.kneipp-verein-roding.de nachlesen. (rjk)

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