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Trash Metal

Krachender Sound aus Ungarn im L.A.

Ektomorf legte auf der „European Fury Tour“ einen Zwischenstopp in Cham ein. Die knackige Show kam beim Publikum gut an.

Eine „echt fette Show“ lieferte die ungarische Band Ektomorf im L.A. in Cham. Foto: cga
Eine „echt fette Show“ lieferte die ungarische Band Ektomorf im L.A. in Cham. Foto: cga

Cham.Wütende Shouts, harte Gitarrenriffs und treibender Bass: Der ungarische Abrisstrupp „Ektomorf“ steht für kompromisslosen Thrash-Metal der kernigen Sorte. Davon konnten sich die Fans am Freitagabend im L.A. überzeugen. Die böse Truppe um das Energiebündel Zoltán „Zolti“ Farkas legte auf der „European Fury Tour“ einen Zwischenstopp in Cham ein, um seinen brutalen Sound in die Menge zu ballern.

Der wilde Haufen ließ sich nicht lange bitten und rastete schon beim ersten Song völlig aus. Ohne große Pausen schmetterten die Musiker einen Live-Kracher nach dem anderen raus. Auf ihrer Setlist standen neben den Titeln vom aktuellen Album „Fury“ auch altbekannte Nummern, die die Chamer textsicher mitgrölten. Das Publikum bedankte sich für die knackige Show mit euphorisch hochgestreckten Fäusten, zig Teufelsgrüßen und exzessivem Headbanging. Frontmann Farkas war die Stimmung aber nie gut genug. Mehrmals forderte er die Anwesenden mit „Make some fuckin` noise!“ dazu auf, noch lauter zu sein. Die „Metalheads“ der ersten Reihen folgen ihm bereitwillig und legen gegen Ende des Gigs sogar noch einen heftigen „Circle Pit“ oben drauf. Als sich die Band nach der obligatorischen Zugabe von der durchgeschwitzten Bande verabschiedete, wurden nur positive Stimmen laut.

„Das war echt fett“ oder „Was für eine geile Combo“ lautete der Tenor der Zuhörer. Ähnliche Worte fanden auch die Club-Betreiber. „Krasse Show“, meinte Jürgen Wittmann. Seine Frau Tanja pflichtete ihm bei: „Dieses Jungs sind der absolute Hammer.“ Aus ihrer Sicht erfüllten auch „Dead Horse Trauma“ nicht nur ihre Aufgabe als Support, sondern begeisterten darüber hinaus mit ansteckender Spielfreude die Gäste. Die Amerikaner hatten bereits vor den Headlinern die Menge mit ihrer extremen Liveenergie zum Ausrasten gebracht. (cga)

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