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Ehejubiläum

Krapfls feiern eiserne Hochzeit

Herrmann und Maria Krapfl heirateten 1953. Zwei Söhne, eine Tochter, acht Enkel und zweu Urenkel gingen aus der Ehe hervor.

1895 Bürgermeister und Pfarrer gratulierten Hermann und Maria Krapfl zum seltenen Jubiläum. Foto: wbf
1895 Bürgermeister und Pfarrer gratulierten Hermann und Maria Krapfl zum seltenen Jubiläum. Foto: wbf

Waldmünchen.Allen Grund zum Feiern hat es am Wochenende im Hause Krapfl in Schäferei gegeben. Seit 65 Jahren halten sich Maria und Hermann Krapfl nun schon die Treue. Gemeinsam haben sie Höhen, aber auch Tiefen erlebt – und zusammen gemeistert. Am Sonntag konnten sie im Kreise der Familie das Fest der eisernen Hochzeit begehen. Dazu waren auch Ruhestandspfarrer Raimund Arnold und Bürgermeister Markus Ackermann gekommen, um persönlich die Glückwünsche zum 65. Ehejubiläum zu überbringen.

Auf dem Kirchweihfest in Biberbach haben sich Maria und Hermann Krapfl kennengelernt. Maria Krapfl, eine geborene Schmid, ist eine gebürtige Biberbacherin. Sie wuchs zusammen mit acht Geschwistern auf. Schon in jungen Jahren verdiente sie sich sieben Jahre lang als „Dirn“ bei den Großeltern ihr eigenes Geld.

Die Hochzeit

  • Am 11. Februar 1953

    spendete der damalige Pfarrer Otto Döllinger dem Paar das Sakrament der Ehe.

  • Die beiden erinnern

    sich noch gut: „Das war ein Mittwoch, ein eiskalter Februartag mit viel Schnee.“

  • Die standesamtliche Trauung

    hatte am Tag zuvor Bürgermeister von Ast, Ludwig Grassl, vollzogen.

Herman Krapfl kommt aus Schäferei. Er ist dort mit sieben Geschwistern aufgewachsen. Er arbeitete in der elterlichen Landwirtschaft mit. Am 11. Februar 1953 spendete Pfarrer Otto Döllinger dem Paar das Sakrament der Ehe. Die weltliche Feier fand beim „Steinz’n“ in Stratsried statt. Die standesamtliche Trauung hatte am Tag zuvor der Bürgermeister von Ast, Ludwig Grassl, vollzogen. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Mittlerweile hat sich die Familie um acht Enkelkinder und zwei Urenkel vergrößert. Hermann und Maria Krapfl bewirtschafteten die Landwirtschaft in Schäferei, die sie 1994 an Sohn Herbert übergaben. Dieser führte sie im Nebenerwerb bis 2005 weiter.

1968 bauten sich Maria und Hermann Krapfl ein Eigenheim in Schäferei, Hausnummer 11. Zum seltenen Jubiläum überbrachte Bürgermeister Markus Ackermann die Glückwünsche der Stadt. Auch Ruhestandspfarrer Raimund Arnold gratulierte. (wbf)

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